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Kaum Bauplätze: Die Kommunen stecken in der Zwickmühle

Kommentar Von Christoph Frey
09.10.2020

Immer mehr Gemeinden haben kaum noch Bauplätze. Das ist das neueste Anzeichen für einen verrückt gewordenen Markt.

Vor acht Jahren haben wir das erste Mal Städte und Gemeinden im Augsburger Land gefragt, wie viele Bauplätze sie zu vergeben haben. Die Auskünfte kamen bereitwillig, die günstigsten Preise lagen bei unter 50 Euro für den Quadratmeter. Ist ein Weilchen her. Mittlerweile haben es Kommunen im Zuzugsgebiet Augsburger Land (auch das war damals so selbstverständlich noch nicht) gar nicht mehr so gern, wenn über ihre neuen Baugebiete berichtet wird. Denn Interessenten haben sie ohnehin mehr als genug, noch mehr neue Bewerber bedeuten nur mehr Arbeit und Ärger.

In zwei Jahren 50 Prozent Preisanstieg für Bauplätze im Kreis Augsburg

Innerhalb von zwei Jahren sind Bauplätze im Landkreis Augsburg um bis zu 50 Prozent teurer geworden, der Wert der Immobiliengeschäfte ist innerhalb der letzten acht Jahre auf das Zweieinhalbfache gestiegen. Der Immobilienboom ist ungebremst und viele Städte und Kommunen stehen vor der Frage, wie sie darauf reagieren sollen. Neue Baugebiete ausweisen (so denn die Flächen überhaupt zu bekommen sind) oder den Flächenverbrauch begrenzen und auf die innerörtliche Entwicklung setzen? Gerade in den Dörfern steht so manches Anwesen leer, klafft die ein oder andere Baulücke.

Der zweite Weg wäre sicherlich der nachhaltigere und könnte auch helfen, öde Dorfkerne zu beleben. Doch er funktioniert nur, wenn neben den Eigentümern auch die Kunden mitspielen.

Lesen Sie dazu unseren Artikel: Wo Häuslebauer im Landkreis Augsburg noch fündig werden

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