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11.05.2007

Kein Mobilfunkmast am Schützenheim Biberbach

Die vom Mobilfunkbetreiber E-Plus geplante Errichtung eines Funkmasts am Biberbacher Schützenheim ist vorerst gescheitert. Dies teilte Bürgermeister Alois Pfaffenzeller den Mitgliedern des Marktgemeinderats Biberbach mit. Grund für das Scheitern ist ein Schreiben des Landratsamtes, das den Bauantrag von E-Plus nicht genehmigt.

Die vom Mobilfunkbetreiber E-Plus geplante Errichtung eines Funkmasts am Biberbacher Schützenheim ist vorerst gescheitert. Dies teilte Bürgermeister Alois Pfaffenzeller den Mitgliedern des Marktgemeinderats Biberbach am vergangenen Dienstag mit. Grund für das Scheitern ist ein Schreiben des Landratsamtes, das den Bauantrag von E-Plus nicht genehmigt.

Die Behörde beruft sich in ihrer Ablehnung auf den von der Gemeinde Biberbach für das betroffene Gebiet aufgestellten Bebauungsplan ¿Sport- und Freizeitpark Biberbach¿. Für die Gemeinde Biberbach ist die Entscheidung des Landratsamts ein Erfolg. Zwar wendet sich die Gemeinde nicht allgemein gegen die Errichtung eines Funkmasts, aber gegen den Standort Schützenheim, der zu nahe an der Wohnbebauung liege.

Bürgermeister Pfaffenzeller kündigte an, dass Gemeinde und Schützenverein, auf dessen Gebiet der Mast erbaut werden sollte und der bereits einen Vertrag mit E-Plus abgeschlossen hat, nun gemeinsam auf E-Plus zugehen wollen. Ziel sei es für den Schützenverein, aus dem Vertrag mit E-Plus herauszukommen.

E-Plus habe allerdings trotz der Ablehnung des Landratsamtes seinen Bauantrag nicht zurückgezogen. Rechtliche Schritte des Mobilfunkbetreibers seien damit vorprogrammiert. Die Gemeinde möchte deshalb einen Rechtsbeistand zu Hilfe nehmen. Der Rat beschloss, so bald wie möglich ein Treffen mit der Bürgerinitiative einzuberufen.

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