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Soziales

07.10.2019

Keller für die neue Einrichtung

Der geplante Anbau des Kindergartens in Oberschöneberg wird unterkellert. Die Baukosten könnten dadurch steigen

Braucht es einen Keller für den neuen Anbau beim Kindergarten im Dinkelscherber Ortsteil Oberschöneberg? Diese Frage hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung mit einem klaren Ja beantwortet. Die Kosten dafür liegen laut Bürgermeister Edgar Kalb bei rund 200000 Euro.

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Für Gemeinderat Peter Kraus (Freie Wähler) war diese Summe ein Grund, sich gegen die Unterkellerung auszusprechen. „Angesichts der angespannten Haushaltslage“, plädierte er für einen Neubau ohne Keller. Auch bei dieser Planung gebe es noch ungenutzte Zusatzräume.

Für die zusätzlichen Zimmer im Keller werde sich sicher schnell eine Nutzung finden, betonte hingegen Gemeinderat Arthur Guggemos (UW14). Ohnehin steige der Bedarf an Betreuung im gesamten Gemeindegebiet. Außerdem lasse sich der Keller nicht nachträglich einbauen.

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Das sah auch Ratskollege Willibald Gleich (CSU) so. Er plädierte ebenfalls für die Unterkellerung. Auch weil die Räume zur Unterbringung der Energieversorgung genutzt werden könnten. Auch Bürgermeister Edgar Kalb sprach sich für den Keller aus, schließlich gehe es um rund 200 Quadratmeter an zusätzlichem Platz. Letztlich entschied der Gemeinderat mit zwei Gegenstimmen für einen Keller im Anbau des Oberschöneberger Kindergartens.

Parallel zu den Planungen laufen die Vorbereitungen für die Erweiterung der Einrichtungen St. Simpert und St. Anna in Dinkelscherben. Bürgermeister Kalb könnte sich vorstellen, in den kommenden drei Jahren um je einen Kindergarten zu erweitern. (kinp)

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