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Gersthofen

17.12.2018

Kind bei Ikea geschlagen: Polizei ermittelt mutmaßliche Täterin

Eine 52-jährige Frau hat vergangene Woche einem vierjährigen Kind im Kassenbereich von Ikea eine Ohrfeige verpasst.
Bild: Marcus Merk

Die 52-Jährige aus dem Landkreis Augsburg äußert sich zu den Vorwürfen nicht. Sie soll dem Bub eine Ohrfeige verpasst haben. So kam die Polizei ihr auf die Spur.

Über ihr Motiv lässt sich derzeit nur spekulieren. Fest steht aber: Eine 52-jährige Frau wird verdächtigt, vergangene Woche einem vierjährigen Kind im Kassenbereich des Möbelhauses Ikea in Gersthofen eine Ohrfeige verpasst zu haben. Laut Polizei stammt die Frau aus dem Landkreis – ermittelt wurde sie über die Familienkarte, die sie beim Bezahlen vorgezeigt hatte. Die Frau, die sich von einem Anwalt vertreten lässt, macht gegenüber der Polizei von ihrem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch.

Der Schlag auf den Kopf war nach Auskunft der Polizei aus heiterem Himmel gekommen. Der kleine Bub war wohl aus Versehen an der Kasse gegen den Einkaufswagen der Kundin gestoßen. Daraufhin fiel ein Schrankteil auf den Boden. Ohne ein Wort zu sagen, hatte sich die Kundin daraufhin umgedreht, ausgeholt und dem Vierjährigen mit der flachen Hand gegen den Kopf geschlagen. Der Bub knallte durch die Wucht gegen das Kassenband und wurde leicht verletzt.

Während sich die Mutter um ihren weinenden Sohn kümmerte, verließ die Kundin unerkannt das Möbelhaus. Offenbar waren aber auch die anderen Kunden an der Kasse so perplex, dass niemand die Frau aufgehalten hat. Der Polizei lag jedoch eine ungefähre Beschreibung vor – letztlich überführte sie die Ikea-Familienkarte. (mcz)

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