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12.11.2018

Kinder müssen sich bewegen

Sie haben einen natürlichen Drang

Klettern, laufen, hüpfen, balancieren, herumtollen: Über Bewegung lernen Kinder ihren eigenen Körper kennen, erkunden ihre Umwelt, entwickeln Fähigkeiten und werden selbstbewusst. Doch ihren natürlichen Bewegungsdrang leben viele Kinder zu wenig aus. Das spiegeln Versichertendaten der KKH Kaufmännische Krankenkasse wider.

Bewegungsmangel ist in unserer Gesellschaft weit verbreitet. „Das fängt bei Kindern an, die kaum noch spielend im Freien zu sehen sind. „Computerspiele und Fernsehen sind verlockender als Räuber und Gendarm“, sagt Benjamin Dill vom KKH-Serviceteam in Augsburg. „Doch das bewegungsarme Verhalten im Alltag wirkt sich nachteilig auf die gesamte Entwicklung von Kindern aus. Neben mangelnder Fitness, Haltungsschäden, motorischen Defiziten und Übergewicht können zum Beispiel auch Bluthochdruck und Diabetes auftreten.“ Bewegung fördert auch die Durchblutung des Gehirns, und so leidet zudem die geistige Leistungsfähigkeit, was zu Konzentrationsmangel und Lernschwäche führen kann.

Ein bewegter Familienalltag lässt sich mit einfachen Spielen schaffen. Kennen Sie den Storchenkampf, aktuell in bunten Herbstwäldern besonders reizvoll? Dabei stehen alle Teilnehmer auf einem Bein und dürfen sich nur hüpfend fortbewegen. Ist der Startschuss gefallen, versucht jeder, seine Mitspieler aus dem Gleichgewicht zu bringen, ohne die Arme einzusetzen. Wer den anderen Fuß aufsetzt, scheidet aus. Gewonnen hat, wer sich am längsten auf einem Bein hält. In der Wohnung lassen sich Bewegungsspiele umsetzen, mit denen Muskelkraft und Koordination trainiert werden können. (AL)

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