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Bonstetten

21.01.2021

Kindergarten, Radweg, Ortsmitte: Bonstetten hat 2021 viel vor

In der Bonstetter Ortsmitte sollen Rathaus, Bürgersaal, Musikverein und Feuerwehr unterkommen.
Foto: Marcus Merk (Archivfoto)

Plus Bonstetten hat viele Pläne für dieses Jahr. Außerdem gibt es einen Wechsel im Gemeinderat. Wie der Stand bei den Projekten derzeit ist.

Mit vollem Elan startet der Bonstetter Gemeinderat ins Jahr 2021. Gleich zwei Sitzungen gehen im Januar über die Bühne, normalerweise findet das Gremium einmal pro Monat zusammen. Doch es gibt einiges zu besprechen.

Ein Gemeinderatsmitglied war beim ersten der beiden Treffen jedoch nicht dabei. Bereits im Dezember teilte Claudia Kirchmann (B90/Die Grünen) mit, ihren Posten aus privaten Gründen abgeben zu wollen. Sie war erst bei der letzten Kommunalwahl im März gewählt worden.

Leo Kränzle zieht in den Bonstetter Gemeinderat

Dafür rückt ein langjähriger Kontrahent von Bürgermeister Anton Gleich nach: Leo Kränzle. Der Diplompädagoge hatte bei der Wahl im vergangenen Jahr 30 Stimmen weniger als Parteikollegin Kirchmann erhalten. Kränzles Ausscheiden aus dem Rat kam für viele überraschend, nachdem er 2014 noch als Bürgermeisterkandidat 35 Prozent der Stimmanteile auf sich vereinigt hatte.

Der Ortsvorsitzende der Grünen wollte aufgrund seines Nachrückens schon bei der Sitzung diese Woche dabei sein, aus regulatorischen Gründen war dies aber nicht möglich. Wenn ein Mitglied aus dem Gemeinderat ausscheidet, muss dieses zunächst verabschiedet werden, bevor ein neues vereidigt wird. Nichtsdestotrotz feilten die Räte an der Weiterentwicklung ihres Ortes.

Ortsmitte, Kita und Co.: Diese Projekte plant Bonstetten im Jahr 2021

  • Ortsmitte: Der Millionenbau bleibt das alles beherrschende Projekt in Bonstetten. Kaum eine Gemeinderatssitzung vergeht, in der nicht über das neue Gemeindehaus gesprochen wird. Klar ist: In das Gebäude sollen eines Tages Rathaus, Musiker und Feuerwehr ziehen. Dazu entsteht in dem Komplex ein neuer Bürgersaal.
    Die Ortsmitte von Bonstetten wird neu gestaltet.
    Foto: Marcus Merk

    Nachdem es auf dem Gelände der alten Schaller-Brauerei Probleme mit dem Boden gab, sollen nun weitere Einzelheiten geplant werden. In der Vergangenheit bot insbesondere die Wahl der Materialien Anlass für Debatten unter den Gemeinderäten. Kommenden Montag steht nun abermals die Entwurfsplanung für den Neubau auf dem Plan. Spannend wird sein, ob dann konkrete Beschlüsse gefasst werden.
  • Stockerplatz: Im Zuge des Neubaus in der Ortsmitte soll auch der Stockerplatz ein neues Zuhause finden, denn auf Teilen des bisherigen Platzes ist das Gemeindehaus geplant. Angedacht ist, die Fläche südlich des Jugendzentrums dafür zu nutzen, also in unmittelbarer Nähe zum Neubau. Laut Anton Gleich soll der neue Stockerplatz geschaffen sein, wenn der alte aufgrund von Baumaßnahmen nicht mehr genutzt werden kann. "Das wäre im Sommer oder Herbst der Fall", sagt der Bürgermeister.
  • Kindergarten: Seit vergangenem Jahr zieht sich die Erweiterung des Kindergartens schon, nun soll sie endlich abgeschlossen werden. Die neuen Gruppen seien bereits bezugsfertig, in einer würden noch die Sanitäreinrichtungen fehlen, hieß es in der Sitzung.
    Die Kita in Bonstetten wird erweitert. Einige Räume sind inzwischen bezugsfertig.
    Foto: Gemeinde Bonstetten

    Als neues Ziel werde nun März angepeilt. Pandemie bedingt können die Räume bis mindestens 14. Februar ohnehin nicht genutzt werden. Gleich merkte dazu an: "Ohne Kinder nützt das alles nichts."
  • Kleinkinderplatz: Südwestlich des Kindergartens soll ein sogenannter Kleinkinderplatz entstehen, der für alle zugänglich sein wird. Die Eröffnung ist für März oder April geplant.
  • Radweg: Neben Ortsmitte und Kindergarten hält Gleich die Fertigstellung des Radwegs für "entscheidend". Seit fünf Jahren wird bereits versucht, einen Teil der Strecke zwischen Peterhof und Bonstetter Kreisverkehr für Fahrradfahrer zu erschließen. Drei Meter breit und über vier Kilometer lang soll der Weg einmal sein. Noch gibt es aber Hürden. Bürgermeister Gleich nennt hier vor allem Grundstückseigentümer, da die Route zur Hälfte durch Feld- und Waldwege führt.

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