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12.06.2009

Kinderkrippe wird in Kindergarten integriert

Heretsried (ulha) - Ob im Pfarrgarten ein Neubau für eine Kinderkrippe entstehen oder ob der Kindergarten dafür umgebaut werden soll, war ein Tagesordnungspunkt während der jüngsten Sitzung im Heretsrieder Rathaus. Mit drei Gegenstimmen entschloss sich der Gemeinderat für einen Umbau des Kindergartens, ohne dass auf der Südseite Abgrabungen vorgenommen werden.

Heretsried (ulha) - Ob im Pfarrgarten ein Neubau für eine Kinderkrippe entstehen oder ob der Kindergarten dafür umgebaut werden soll, war ein Tagesordnungspunkt während der jüngsten Sitzung im Heretsrieder Rathaus. Mit drei Gegenstimmen entschloss sich der Gemeinderat für einen Umbau des Kindergartens, ohne dass auf der Südseite Abgrabungen vorgenommen werden.

Dafür sollen die Fenster an der Ostseite möglichst groß werden. Trotz unterschiedlicher Auffassungen wollte man eine schnelle Umsetzung, was bei einem Neubau nicht der Fall gewesen wäre. "Neuen Umfragen zufolge", sagte Bürgermeister Josef Carteau, "können wir derzeit mit Buchungen für die Kinderkrippe von rund 120 Wochenstunden rechnen." Die Kosten für Um- oder Neubau bezifferte er in etwa gleich hoch.

Vertrag über die Straßenbeleuchtung endet

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Der Vertrag mit der LEW über die Straßenbeleuchtung endet dieses Jahr, teilte Carteau dem Rat mit. Ein Entwurf für eine Fortsetzung einer Zusammenarbeit mit der LEW liege ihm bereits vor. "Neu ist", so Carteau, "dass die Gemeinde alle Kosten fürs Errichten, Erweitern beziehungsweise Ändern des Straßenbeleuchtungsnetzes übernehmen soll, bislang waren das nur 70 Prozent."

Die Anlage selbst sei Eigentum der Gemeinde. Sie habe auch Sorge zu tragen, dass Leitungen verlegt werden dürfen und die Örtlichkeiten für die LEW erreichbar seien. Bei Verkabelungen trage die Gemeinde 20 Prozent der Kosten. Nach einer Diskussion über die Frage nach einem privaten Betreiber der Straßenbeleuchtungsanlage entschied der Rat einstimmig, über den Vertragsentwurf noch einmal im November zu sprechen. Der umfangreiche Vertrag wird den Räten per E-Mail zugeschickt.

Diskussion über die Deponie in Lauterbrunn

Ein weiterer Diskussionspunkt war die Lauterbrunner Deponie. Über die Möglichkeiten nach Schließung besprach sich der Bürgermeister mit den Räten. Der Kauf eines Containers würde Kosten von rund 3300 Euro verursachen, im vergangenen Jahr sei Bauschutt von nur circa zwei Containerfüllungen angefallen. Nach wie vor blieb die Frage offen, ob man einen solchen kaufen oder besser mieten solle. Weitere Möglichkeit sei, den Einwohnern die Entsorgung des Grünguts selbst zu überlassen. Für die Gemeinde bestünde aber auch die Möglichkeit, die Gartenabfälle in der Biogasanlage in Villenbach abzugeben und den Baumschnitt selbst zu häckseln und zu verkaufen.

Hierfür will der Bürgermeister beim Wasserwirtschaftsamt nachfragen, welche Menge an Grüngut bei der Bauschuttdeponie gelagert werden dürfte, ob die Fläche versiegelt werden könnte und ob Sickerwasser eingeleitet werden darf. "Grundsätzlich sollten wir daraufhin arbeiten, dass die Deponie in Lauterbrunn weiter betrieben werden kann", so Carteau. In der nächsten Sitzung soll das Thema erneut auf den Tisch gebracht werden.

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