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Gemeinderat

17.07.2019

Kindertagesstätte wächst in die Höhe

Die aktuellen Umbaupläne sehen vor, dass das Dach abgebaut und das Bestandsgebäude mit einem Kubus aufgestockt wird. Im Krippenbereich sowie links vom Eingang wird das Bestandsgebäude auch im Erdgeschoss erweitert Foto: Steffi Brand

Derzeit wird in Westendorf ein Provisorium für die Krippenkinder eingerichtet. Langfristig soll aber das Gebäude in der Riedstraße größer werden

In puncto Kinderbetreuung fährt die Gemeinde Westendorf aktuell zweigleisig: Zum einen wird im ehemaligen Gebäude der VR-Bank in der Hauptstraße 29 gerade gewerkelt, um bis zum Beginn des neuen Kindergartenjahres ein Provisorium zu erschaffen, das Platz für 15 Krippenkinder bietet. Zum anderen wird die Erweiterung der Kita geplant, denn das Provisorium ist auf eine Nutzung von zwei Jahren beschränkt.

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Stefan Stöckle vom gleichnamigen Architekturbüro präsentierte in der Sitzung des Gemeinderats einen Entwurf. Der Vorschlag setzt am Bestandsgebäude in der Riedstraße an. Der Platz für die „fehlende“ Krippengruppe, die vorübergehend im VR-Bank-Gebäude betreut wird, soll im Erdgeschoss geschaffen werden. So kann nach wie vor ein „offenes Konzept“ umgesetzt werden, bei dem die Betreuung der Krippen- und Kindergartenkinder im Erdgeschoss erfolgt, während andere Räumlichkeiten, die gesetzlich vorgeschrieben sind, ins Obergeschoss ziehen, das auf das Bestandsgebäude aufgesetzt wird.

Die Umsetzung der aktuellen Planung - mit einem Umbau im Erdgeschoss und einer Aufstockung, die im vorderen Teil des Gebäudes geplant ist - könnte 201 Quadratmeter im Kindergartenbereich und 173 Quadratmeter im Krippenbereich bringen.

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Die geplanten großen Fensterfronten sorgten allerdings für Sorgenfalten bei Elfriede Reiser und im Rat, denn große Fenster bedeuten meist nicht nur Licht, sondern auch sehr hohe Temperaturen im Raum. Stöckle schlug deshalb unter anderem Sonnenschutz vor.

Um vom Erdgeschoss ins Obergeschoss zu gelangen, wird der vordere Teil des Bestandsgebäudes umgebaut. Aus dem ehemaligen Leitungsbüro wird ein neuer Intensivraum. Dafür wird das Gebäude erweitert. Zudem wird es in diesem Bereich eine Treppe sowie einen Fahrstuhl ins Obergeschoss geben.

Ebenfalls präsentiert wurde im Rat die Bedarfsanalyse für die Kita. Eine Abwägung und Schätzung ergab: Westendorf könnte langfristig betrachtet Anmeldungen von 35 Krippenkindern und 65 Kindergartenkinder haben.

Aktuell ist in der Kindertagesstätte in der Riedstraße Platz für 50 Kindergarten- und 15 Krippenkinder. Im Provisorium im ehemaligen VR-Bank-Gebäude ist Platz für 15 weitere Krippenkinder. Liegt die Bedarfsanalyse richtig, bedeutet das auch, dass langfristig Platz für 15 Kindergarten- und fünf Krippenkinder fehlt.

Mit Hochdruck werden die Planungen nun verfeinert, denn die Zeit drängt. Ende August müssen alle für die Förderung benötigten Unterlagen eingereicht werden, damit Westendorf Zuschüsse für den Anbau erhalten kann.

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