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Kultur

09.01.2018

Klangfülle im Kirchenschiff

Ein beeindruckendes Hörerlebnis bot das Gesamtorchester des Musikvereins Thierhaupten am Dreikönigstag in der örtlichen Pfarrkirche.
Bild: Wilhelm Wagner

Gesamtorchester des Thierhauptener Musikvereins glänzt mit neuem Dirigenten an der Spitze

Hörenswerte Musikstücke mit bombastischem Schlussakkord erlebten die Besucher beim Dreikönigskonzert des Gesamtorchesters des Musikvereins Thierhaupten am Feiertag in der Pfarrkirche St. Peter und Paul.

Gespannt sein durften die zahlreichen Besucher auf die zu hörenden Stücke in der Thierhauptener Kirche am Dreikönigstag, zumal mit Andreas Glatzmaier erst im September ein neuer Dirigent die Regie des Gesamtorchesters übernommen hatte. Enttäuscht wurde indes niemand – im Gegenteil: Die gehörten Stücke überzeugten auf der ganzen Linie, und so scheint nach dem Weggang von Jasmin Zimmer mit dem neuen Taktgeber ein nahtloser Übergang in Sachen Anspruch, Qualität und Leistungsvermögen gelungen.

Gelungen auch die Auswahl mit unter anderem „In all it’s Glory“ von James Swearingen, „Persis“ von James L. Hosay oder das eher getragene „To my Country“ von Bernard Zweers. Mit dabei auch die Orgel in St. Peter und Paul mit Dorothee Schmöger an den Manualen. In der kurzen zur Verfügung stehenden Zeit hat es Andreas Glatzmaier verstanden, die Akteure auf die Kompositionen einzustellen. Das Beste kam wie meist zum Schluss: „Pilatus: Mountain of dragons“ von Steven Reineke.

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Hervorragend herausgearbeitet waren dabei die von Sprecherin Anja Gastl zuvor erläuterten Details: Froher Aufbruch, der plötzliche Donner, Kampf und Absturz eines Kameraden. Lang anhaltender Applaus am Ende des Zehn-Minuten-Werkes bestätigte, genau den Nerv des Publikums getroffen zu haben.

So gab es mit dem von Glatzmaier selbst bearbeiteten Finale der „Majestic Symphony“ für Orgel und Orchester noch ein Sahnehäubchen auf dem zuvor Gehörten. Trotz erneut tosendem Beifall ließen sich die Akteure nicht zu einer weiteren Zugabe erweichen. Obwohl sicherlich die „hervorragende Akustik des Raumes“, so Glatzmeier, zu dem außergewöhnlichen Hörgenuss beitrug, darf schon heute auf das Osterkonzert, dann allerdings im Tassilosaal des Klosters, gespannt gewartet werden. (WAH)

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