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Klimaschutz: Die Zukunft selbst gestalten

Maria Heinrich
Kommentar Von Maria Heinrich
16.01.2019

Plakate schwingen und Sprüche grölen. Am Freitag werden Schüler auf der ganzen Welt gemeinsam für den Klimaschutz demonstrieren.

Am Freitag werden Schüler auf der ganzen Welt gemeinsam für den Klimaschutz demonstrieren. Bei Fridays for Future wollen die Jugendlichen es selbst in die Hand nehmen, ihre Zukunft zu gestalten.

Wenn Jugendliche aus dem Landkreis ein Teil dieser Bewegung sein wollen und dafür die Schule schwänzen, ist das eine gute Sache. Denn sie setzen sich geschlossen für ein Ziel ein und nehmen dafür eine Strafe in Kauf. Es ist ihnen wichtiger, für welche Ideale sie einstehen, anstatt am Ende des Jahres ein tadelloses Zeugnis zu bekommen.

Ein Beweis für Interesse an der Politik

Gleichzeitig beweisen sie, dass junge Menschen sich nach wie vor für Politik interessieren – was in den vergangenen Jahren immer wieder von vielen Erwachsenen bemängelt wurde. Sie nutzen das Mittel des Tabubruchs, um Aufmerksamkeit zu erregen und ihr Anliegen deutlich zu machen. Und sie schaden letztendlich auch niemandem, wenn sie nur ein einziges Mal für ein paar Schulstunden fehlen.

In 30 Jahren werden sich erinnern: an Plakate und Parolen, an das Gemeinschaftsgefühl, als sie durch die Straßen zogen. Nicht an die Strafarbeit oder den Verweis, den es fürs Schwänzen gab.

Wie die Schulleitung im Augsburger Land zu der Demonstration steht, lesen Sie in unserem Artikel:
Schülerdemo für den Klimaschutz - droht ein Verweis?

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