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Zusmarshausen

25.11.2020

Kombi der Bundespolizei wird auf der A8 in einen Unfall verwickelt

EIn Fahrzeug der Bundespolizei ist am Dienstag in einen Unfall auf der A8 verwickelt worden. Insgesamt waren drei Autos an der Karambolage beteiligt. 
Foto: Alexander Kaya (Symbolfoto)

Ein Seat-Fahrer rast bei Zusmarshausen mit mehr als 200 Stundenkilometern. Er bemerkt das Dienstfahrzeug zu spät und verliert die Kontrolle über sein Auto.

Ein Fahrzeug der Bundespolizei ist am Dienstag in einen Unfall auf der A8 verwickelt worden. Insgesamt waren drei Autos an der Karambolage beteiligt.

Der Unfall passierte kurz vor 17 Uhr in Fahrtrichtung München kurz nach der Anschlussstelle Zusmarshausen. Zu dem Zeitpunkt war die Fahrerin eines Kombis der Bundespolizei auf dem linken Fahrstreifen unterwegs. Auf der mittleren Spur fuhr einige Meter davor ein Autofahrer in einem Fiat Punto. Plötzlich näherte sich mit hohem Tempo ein Seat auf dem linken Fahrstreifen. Er war laut eigenen Angaben mit über 200 Stundenkilometern unterwegs.

Seat-Fahrer bemerkt den Kombi der Bundespolizei zu spät

Offenbar nahm der Fahrer im Seat den vorausfahrenden Kombi der Polizei zu spät wahr und bremste stark ab. Um einen Auffahrunfall zu vermeiden, wich er nach rechts aus und bremste erneut ab. Dadurch schaukelte sich laut Polizei sein Fahrzeug stark auf, prallte zunächst gegen das Heck des Kombis und danach frontal in das Heck des Fiat Punto. Dieser stieß im Anschluss gegen die Außenschutzplanken und drehte sich entgegen der Fahrtrichtung. Die Karambolage endete damit, dass der Seat schließlich in die Front des Fiat Punto prallte.

Die Beifahrerin im Fiat Punto und der Seat-Fahrer wurden leicht verletzt und mussten vom Rettungsdienst in die Uniklinik gefahren werden. Die Fahrbahn wurde kurzfristig zur Reinigung vollständig gesperrt. Bis zur endgültigen Bergung der Fahrzeuge stand nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Außerdem wurden acht Felder der Außenschutzplanke beschädigt, die von der Autobahnbetreiberfirma abgesichert werden mussten.

Der Sachschaden beläuft sich auf mehr als 30.000 Euro

Seat und Fiat Punto waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Lediglich das Fahrzeug der Bundespolizei konnte die Fahrt fortsetzen. Insgesamt beläuft sich der Sachschaden auf mehr als 30.000 Euro. Zur genauen Unfallklärung werden nun Verkehrsteilnehmer gesucht, die möglicherweise die Entstehung des Unfalls schon im Vorfeld mitbekommen haben. Hinweise an die Autobahnpolizei Gersthofen unter der Telefonnummer 0821/323-1910.

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