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Kutzenhausen

28.01.2020

Konzept für Außenanlagen des Kutzenhauser Freibads steht

Der Gemeinderat in Kutzenhausen billigte in seiner jüngsten Sitzung das Planungskonzept für die Außenanlagen des Freibads. 
Foto: Siegfried P. Rupprecht (Archivbild)

Plus Kutzenhausen schreibt nun als nächstes die Baumaßnahmen aus. Die Grundstücksbebauung an der Schulstraße entfacht jedoch eine lebhafte Diskussion.

Für die Planung der Außenanlagen des Kutzenhauser Freibads unternahm der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung einen weiteren wichtigen Schritt nach vorn. Darüber hinaus setzte er sich lebhaft mit der geplanten Bebauung eines Grundstücks an der Schulstraße auseinander.

Die Planung der Freibadaußenanlagen ist jetzt in trockenen Tüchern. Der Gemeinderat billigte einstimmig das vom beauftragten Büro vorgelegte Konzept. Demnach können die Schwimmbecken künftig gänzlich in einer Breite von 2,5 bis drei Metern umrundet werden. Zwei Holzdecks aus robuster Robinie werden auf Niveau des Beckenrands angebracht, ein drittes parallel zwischen Schwimmerbecken und den Umkleidekabinen. Von der Terrasse führen Stufen zum sogenannten Durchschreitbecken mit zwei Duschen. Gegenüber vom Kiosk wird ein Planschbecken für Kinder angelegt.

Der Liegebereich weist viele schattenspendende Bäume auf

Um einen harmonischen Übergang zum Liegebereich im hinteren Teil des Bades zu schaffen, weist das Konzept eine Böschung auf. Damit wird der rund ein Meter hohe Höhenunterschied überwunden. Begrenzt wird die Böschung zum Beckenweg mit Betonsteinen, auf denen Holzabdeckungen Platz zum Sitzen anbieten. Neu gesetzt werden nur wenige kleine Pflanzen, da der Liegebereich viele schattenspendende Bäume aufweist.

Die Planung der Freibadaußenanlagen ist jetzt in trockenen Tüchern. Der Gemeinderat billigte einstimmig das vom beauftragten Büro vorgelegte Konzept.
Foto: Siegfried P. Rupprecht (Archivbild)

Ursprünglich angedacht war, den Bodenbelag des Terrassenbereichs entlang von Kasse, Umkleiden, Sanitär- und Wasserwachtbereich sowie Kiosk zu belassen. Doch dann wurde festgestellt, dass der bestehende Unterbau zu schlecht war. Nun kommen neue graue Steinplatten zur Verlegung.

Drei Varianten für eine Bebauung an der Schulstraße

Ebenfalls beschloss der Gemeinderat, die Verwaltung damit zu beauftragen, den Bau der Außenanlagen öffentlich auszuschreiben. Zweiter Bürgermeister Rupert Kugelbrey, der diesmal die Sitzung leitete, sprach von einem „guten eingeschlagenen Weg“, der darüber hinaus generell im Zeitplan liege.

Mehr Diskussion innerhalb des Gremiums entfachte die geplante Bebauung an der Schulstraße. Der Investor legte ein Konzept mit drei Varianten vor. Die erste Version beinhaltete eine Bebauung mit zwei Mehrfamilienhäusern zu je neun Wohneinheiten. Die Gebäude sollen dreigeschossig mit Flachdach in moderner Containerbauweise errichtet werden. Die zweite Fassung wies drei Doppel- und zwei Einzelhäuser auf, die dritte Variation drei Reihenhäuser mit je drei Einheiten.

„Die erste Variante fügt sich aufgrund der Bauweise, der Bauart und der Gebäudestellung nicht in die Umgebung ein“, wertete Bauamtsleiter Karlheinz Lutz. Die zweite Präsentation erscheine relativ ungeordnet, die dritte sei dagegen klar strukturiert, weshalb er sie dem Gremium empfehle.

Kleine Wohneinheiten für Singles und Paare benötigt

Einige Gemeinderäte sahen die vorgelegten Bebauungen allerdings anders. Gemeinderat Franz Bossek beispielsweise äußerte große Sympathie für die Containerbauweise. Hier würde kein großer Flächenverbrauch stattfinden, meinte er. Zudem benötige die Gemeinde kleine Wohneinheiten für Singles und Paare.

Bernhard Strehle plädierte für eine Mischung aus Variante 1 und 3. Robert Rieger sprach sich klar gegen eine massive Containerbauweise aus. Auch er könne sich mit einer Variantenmixtur anfreunden, betonte er. „Es geht hier eigentlich weniger um die Architektur als um die grundlegende Frage nach der gewünschten Ortsverdichtung“, ergänzte Strehle.

Und so wollten sich die Gemeinderäte nicht auf einen Beschluss festlegen. Sie regten vielmehr an, die Stellungnahmen als Anregungen an den Investor weiterzuleiten, damit dieser sie in seine Planungen einarbeiten könne.

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