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Kloster Holzen

12.12.2011

Kreativer Markt zwischen Himmel und Erde

Metallkunst war auf dem Weihnachtsmarkt in Kloster Holzen ebenso zu finden wie unter anderem auch selbst gemachter Schmuck vom Arbeitskreis Mission Ugandahilfe.
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Metallkunst war auf dem Weihnachtsmarkt in Kloster Holzen ebenso zu finden wie unter anderem auch selbst gemachter Schmuck vom Arbeitskreis Mission Ugandahilfe.
Bild: Fotos: Marcus Merk

Besucher staunen über viel Selbstgemachtes. Auch während des Adventsmarktes sind die Kinder fleißig

Kloster Holzen/Allmannshofen Der Klosterhof präsentiert sich ruhig, ja fast besinnlich – der ideale Ort für ein Treffen in der Vorweihnachtszeit. „Die Atmosphäre ist das schönste hier“, meint Ingrid Keller aus Nordendorf. Das ist nicht die einzige Besonderheit, die der „Advent zwischen Himmel und Erde“, so der Titel des Weihnachtsmarktes, zu bieten hat.

Esel und Ziegen in einem Gehege erinnern an eine lebensechte Krippe und ziehen die kleinen Besucher geradezu magisch an. Kinder, die gerade nicht die Ziegen streicheln, können sich bei der Kinderbetreuung im Innern der Förderstätte Kloster Holzen aufwärmen.

Ohne Eile den Markt erkunden

Dort haben sich Silvia Kaspar, Susanne Drexler und Sonja Fischer zusammengetan und eine Himmelswerkstatt, wie sie es nennen, eingerichtet. „So können die Eltern ohne Eile den Markt erkunden, während die Kinder hier zur Ruhe kommen können“, erzählt Sonja Fischer. Am Tisch bemalen ihre Schützlinge gerade Flaschen mit blauer Farbe, daraus wird ein Engel entstehen. In den Räumen nebenan kann man fertiggestellte Kunstwerke der Fördergruppen der Werktstatt für Behinderte bestaunen.

Selbstgemachtes gibt es auch an den Ständen des Weihnachtsmarktes. Beim Arbeitskreis Mission Ugandahilfe wird Schmuck angeboten, der in Uganda hergestellt wurde. Kaufen kann man beispielsweise einen Armreif aus Rinde oder Perlen aus Zeitungspapier. Auch die Mitglieder des Arbeitskreises waren fleißig.

Frieden und Freundschaft feiern

Die Vorsitzende, Nadja Pfützner, und ihre Helferinnen aus der Umgebung strickten Socken, machten Likör und vieles mehr, um Geld für einen guten Zweck zu sammeln. Auf dem Platz brennen kleine Lagerfeuer, die die Leute dazu einladen, sich die Hände daran zu wärmen. Ein paar Meter weiter sieht man am Stand von Monika Lage, Kunst und Genuss in Dillingen, einen ähnlichen Anblick in kleinem Format. „Freundeskreis“ nennt man die Tonfiguren aus Mexiko. Der Mythos besagt, dass in einem Freundeskreis um ein Feuer im alten Mexiko Frieden und Freundschaft gefeiert wurden – ähnlich der Tradition eines Weihnachtsmarktes so wie hier in Kloster Holzen.

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