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Kriminalität: Respekt ist auf dem Rückzug

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Kommentar Von Maximilian Czysz
30.03.2019

Der Anstieg der Straßenkriminalität, den die Polizei für den Landkreis Augsburg verzeichnet, mag auf den ersten Blick beunruhigen.

Aber dramatisch ist er nicht. Der Zuwachs lässt sich leicht erklären: Er geht vor allem auf Serien von Straftaten zurück. In Oberottmarshausen hatten es Diebe immer wieder auf Fahrräder abgesehen. Und in Neusäß verewigten sich Graffiti-Sprüher: Insgesamt 80 Schmierereien wurden angezeigt. Jeder einzelne Fall – obwohl einer Serie zuzuordnen - drückt die Statistik. Tatsächlich ist es deshalb auf den Straßen nicht gefährlicher geworden.

Wer die Gewaltkriminalität im Augsburger Land unter die Lupe nimmt, wird sogar feststellen: Insgesamt gab es deutlich weniger Raubdelikte und Körperverletzungen, obwohl die Kategorie Mord und Totschlag mit einigen spektakulären Vorfällen, bei denen jeweils Messer als Waffen im Spiel waren, gestiegen ist.

Mehr Sachbeschädigungen als früher

Trotzdem lässt sich bei allem Zahlengewälze aus der Straßenkriminalität eine Botschaft ableiten: Es gibt mehr Sachbeschädigungen im Landkreis als früher. Offenbar geht der Respekt vor fremden Eigentum immer mehr verloren. Das ist traurig: Denn nur gegenseitiger Respekt hält eine Gesellschaft zusammen.

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