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Kutzenhausen

01.07.2010

Kutzenhausen trägt Nachtbus zunächst für ein Jahr mit

Einem Nachtbus wie auf der LInie 592 Neusäß-Bonstetten, hier bei der Inbetriebnahme im Mai 2009, stimmte der Kutzenhauser Gemeinderat zu. Archivfoto: Marcus Merk

Der geplanten Nachtbuslinie von Augsburg über Diedorf, Rommelsried und Agawang, Horgau und Zusmarshausen nach Dinkelscherben hat der Gemeinderat Kutzenhausen nun doch mehrheitlich zugestimmt.

Allerdings gab es eine rege Debatte wegen der Kosten von insgesamt 33 000 Euro pro Jahr, die gleichmäßig auf die fünf Kommunen verteilt werden sollen; auf Kutzenhausen entfallen demnach rund 6730 Euro. Jetzt will Kutzenhausen ein Jahr lang die Nachtbuslinie mitfinanzieren, danach soll erneut beraten werden.

Für Kritik sorgte die Tatsache, dass Diedorf sieben Haltepunkte, Kutzenhausen aber nur in Rommelsried und Agawang Haltestellen habe. Alle anderen Ortsteile würden vom Nachtbus nicht profitieren, Kutzenhausen werde benachteiligt, war sich das Gremium einig.

Bürgermeisterin Silvia Kugelmann hatte in der Verhandlungsrunde mit dem AVV zwar versucht, die Rückfahrtroute von Dinkelscherben über Kutzenhausen zu leiten. Dies sei jedoch nicht möglich, weil Dinkelscherben nur dann angefahren werde, wenn tatsächlich Fahrgäste dort aussteigen wollen - und überdies zu zeitaufwändig.

Kutzenhausen trägt Nachtbus zunächst für ein Jahr mit

In einem Jahr soll dann auf der Grundlage der Fahrgastzahlen neu über die Kostenverteilung beraten oder aus dem Projekt ausgestiegen werden. Gleichzeitig soll eine Nachtbusförderung für den ÖPNV beim Landratsamt beantragt werden.

Handlauf Weil in der Gemeindehalle eine Mutter-Kindgruppe untergebracht ist, müssen laut Gesetzgeber an den Treppen Handläufe angebracht werden. Für Kinder soll nun ein eigener, niedrigerer Handlauf angebracht werden.

Namensstreifen Bisher haben die rund 200 Aktiven der fünf Ortsteilfeuerwehren oder der jeweilige Verein die Kosten für Namensstreifen an den Schutzanzügen getragen. Nun wird die Gemeinde die Kosten je Set von zehn Euro für alle Wehren übernehmen.

Familien sollen möglichst im Ort bleiben

Bauvoranfrage Für eine Teilfläche des gemeindeeigenen Grundstücks östlich des Kutzenhausener Kindergarten gibt es eine Bauvoranfrage für ein zweigeschossiges Doppelhaus mit Walmdach. In der vorletzten Sitzung schlug das Gremium den Bauwerbern vor, besser die nördlich gelegene Grundstückshälfte zu bebauen, um den vorderen Bereich für eine eventuelle Erweiterung des Kindergartens zu sichern. Inzwischen gibt es auch einen Interessenten für das rückwärtige Grundstück, der ebenfalls ein Doppelhaus errichten möchte. Nach erneuter Beratung im Rat und weiterer Informationen durch den Architekten stimmte das Gremium nun der Bauvoranfrage zu, man wolle damit junge Familien am Ort halten. (mon)

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