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Stadtbergen

16.07.2010

Lärmschutz für den Fryar-Ring

Ab Montag gehts an der B17 los. Ein Lärmschutz für den Fryar-Ring soll hin. Weiter nördlich muss noch das Gericht über das Ausmaß der Arbeiten entscheiden.

Ein langer Kampf zeigt Wirkung: Am Montag, 19. Juli, beginnen die Bauarbeiten für den Neubau der Lärmschutzwand an der Bundesstraße 17 im Bereich des Elmer-Fryar-Rings in Stadtbergen. Im Zuge der Bauarbeiten, die voraussichtlich bis Dezember dauern, wird die bestehende, fünf Meter hohe Raumgitterwand abgebrochen und durch eine sieben Meter hohe Lärmschutzwand ersetzt.

Da die Arbeiten unmittelbar im Bereich der Anschlussstelle "Stadtbergen" stattfinden, wird dort die Einfahrt auf die B 17 in Fahrtrichtung Landsberg voraussichtlich ab Mittwoch, 21. Juli, gesperrt. Der Verkehr in Fahrtrichtung Landsberg wird dann über die wieder geöffnete Anschlussstelle "Leitershofer Straße" umgeleitet. Der Verkehr auf der B 17 kann während der Bauarbeiten nahezu ungehindert rollen.

Der Neubau der Lärmschutzwand ist erforderlich, da statt der beim Bau der B 17 prognostizierten 25 000 Autos Fahrzeuge künftig bis zu 75 000 Autos pro Tag die B 17 benutzen werden. Im November hatte die Regierung von Schwaben einen Planfeststellungsbeschluss erlassen, in dem ergänzende Lärmschutzmaßnahmen festgelegt wurden.

Lärmschutz für den Fryar-Ring

300 Meter lange Wand

Gegen den nördlichen Teil der Lärmschutzpläne - auf Höhe des Stadtberger Kerngebiets - hat die westliche Nachbarstadt Augsburgs Klage erhoben, wie Bürgermeister Dr. Ludwig Fink bestätigte. Bis entschieden ist, kann der dort geplante lärmschluckende "Flüsterasphalt" nicht aufgetragen werden.

Trotz der Klage konnte das Staatliche Bauamt Augsburg erreichen, dass der unstrittige Teil des Planfeststellungsbeschlusses bereits vor einer gerichtlichen Entscheidung umgesetzt werden kann und eine erste Verbesserung der Lärmsituation für die Bürger in Stadtbergen bereits in diesem Jahr möglich wird. Der Neubau der knapp 300 Meter langen Lärmschutzwand kostet eine Million Euro.

Das Staatliche Bauamt Augsburg weist Anwohner und betroffene Verkehrsteilnehmer daraufhin, dass es während der Bauzeit zu Belästigungen und Behinderungen kommen wird. (lig)

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