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Schulpflicht für Testverweigerer: Eltern sollten Kindern Schule ermöglichen

Kommentar Von Jana Tallevi
14.10.2021

Darf man die Schule schwänzen, weil einem die Regeln nicht passen? Entscheidungen sollten mit Blick auf die Kinder fallen.

Wie banal doch manchmal die Probleme von gestern klingen: Was für eine Aufregung gab es doch vor rund zwei Jahren, als Familien, die eines günstigeren Flugtickets wegen früher in den Urlaub starten wollten, ein Bußgeld wegen Schuleschwänzens angedroht (oder sogar verhängt) wurde. Kurz darauf waren wir froh, wenn die Schulen überhaupt geöffnet und ein Besuch möglich war. Gleich geblieben ist: Der Mehrheit der Eltern (und auch der Kinder und Jugendlichen) ist klar, dass an einem Schultag der Unterricht auch besucht werden muss.

Schulpflicht, das klingt so lästig, nach einer Verpflichtung eben. Aber dass nicht nur das Lernen, sondern auch der Umgang mit Altersgenossen für Kinder und Jugendliche so wichtig ist, das ist in der Pandemie ebenfalls klar geworden. Kinder haben ein Recht auf Schule, das sollte ihnen auch von ihren Eltern, die sicher nur das Beste wollen, nicht genommen werden.

Kinder sollten zur Schule gehen dürfen

Wir Eltern müssen alle diese Entscheidungen, was wirklich das Beste für unsere Kinder ist, nicht alleine treffen. Es hilft, sich an die Regeln unserer Gesellschaft zu halten. Wir sind keine schlechten Mütter und Väter, wenn wir nicht jede Vorgabe oder jede Verpflichtung in Frage stellen. Kinder gehen halt zur Schule, das ist ihr Weg ins selbstbestimmte Leben. Wir sollten sie dabei unterstützen.

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