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Landkreis Augsburg

13.01.2021

Landwirtschaftsamt für den Raum Augsburg erhält einen neuen Chef

Die Landwirtschaftsschule in der Bismarckstraße in Stadtbergen wird aufgelöst, das Amt erhält einen neuen Chef.
Bild: Marcus Merk

Nach dem Aus für die Landwirtschaftsschule in Stadtbergen krempelt das Ministerium nun das Amt um.

Das Amt für Landwirtschaft Augsburg mit Sitz in Stadtbergen kommt nicht zur Ruhe. Im vergangenen Jahr hatte der Beschluss über das Aus für die traditionsreiche Landwirtschaftsschule für Proteste gesorgt. Nun wird der Amtschef gewechselt. Das hat das Landwirtschaftsministerium mitgeteilt.

Konrad Hörl verlässt das Landwirtschaftsamt in Stadtbergen und wechselt zur Regierung von Schwaben.
Bild: Marcus Merk

Konrad Hörl, erst seit rund einem Jahr im Amt, wechselt an die Regierung von Schwaben. Er übernimmt dort die Leitung des Sachgebietes 60 Agrarstruktur und Umweltbelange in der Landwirtschaft. Neuer Leiter des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Augsburg wird zum 1. Juli Leitender Forstdirektor Axel Heiß. Der 57-jährige Förster aus Deuringen leitet derzeit das AELF Krumbach, das mit der Neuausrichtung mit dem Amt Mindelheim zusammengeführt wird.

Axel Heiß ist seit 2014 Leiter des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Krumbach. Nun wechselt er nach Stadtbergen.
Bild: Peter Bauer

Hintergrund dieses Wechsels ist eine Reform der Landwirtschaftsverwaltung, deren Hauptklientel, die Bauern, seit Jahren schrumpft. Statt der derzeit 47 Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) wird es ab 1. Juli 2021 bayernweit nur noch 32 Ämter geben. 17 Ämter bleiben selbstständig, 30 werden mit einem benachbarten Amt zu künftig 15 neuen und größeren Ämtern zusammengeführt. Es wird keiner der bisherigen Ämterstandorte aufgegeben, sie bleiben also auf kurzem Weg erreichbar. Damit sollen Personalressourcen für die Kerndienstleistungen Beratung, Bildung, Förderung einschließlich Hoheitsvollzug und Information für Landwirte und Gesellschaft vor Ort effektiver eingesetzt werden.

Die Landwirtschaftsschulen (LWS), Abteilung Landwirtschaft, werden von momentan 27 auf künftig 20 Standorte konzentriert. Diese Standorte werden jährlich ein erstes Semester eröffnen. Die nächstgelegenen Schulen sind in Kaufbeuren, Pfaffenhofen und Wertingen. Für die Studierenden der LWS, Abteilung Hauswirtschaft, bleiben nach Ministeriumsangaben die Schulen Friedberg und Schwabmünchen erhalten.

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