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Gersthofen/Augsburg

11.04.2019

Langer Stau nach mehreren Unfällen auf der A8

Wenn es mal wieder länger dauert: Stau auf der A8 nach Unfällen (Symbolbild)
Bild: Marcus Merk (Archiv)

Im morgendlichen Berufsverkehr kam es am Donnerstag nach mehreren Auffahrunfällen zu schweren Behinderungen und Wartezeiten von bis zu einer Stunde.

Mehrere Unfälle im morgendlichen Berufsverkehr auf der Autobahn A8 haben am Donnerstagmorgen im Landkreis Augsburg zu schweren Verkehrsbehinderungen geführt. „Heute ist der Wurm drin“, sagte ein Beamter der Autobahnpolizei auf Anfrage unserer Redaktion. Gegen 11 Uhr haben sich die Staus wieder aufgelöst.

Konkret gab es gegen 7 Uhr Zusammenstöße mit drei Fahrzeugen bei Zusmarshausen und zwischen Augsburg West und Ost. Der zäh fließende Berufsverkehr zwang einen Autofahrer dazu, auf der linken Spur abzubremsen. Das hatte sein Hintermann zu spät erkannt und fuhr ihm auf, das gleiche passierte dem dritten Fahrer. Der Unfallverursacher wurde dabei leicht verletzt, die anderen zwei Fahrer blieben unverletzt. Nach Aussage der Autobahnpolizei liegt der Schaden bei 10 000 Euro für den Fahrer des ersten Wagens, jeweils 8000 und 2000 Euro kommen auf die dahinter fahrenden Autos zu.

Stau auf der A8 bei Augsburg: Bis zu einer Stunde Verzögerung

Bergungsarbeiten und Unfallaufnahme durch die Autobahnmeisterei führten zu mehrstündigen Verkehrsbehinderungen. Auf der Suche nach Ausweichstrecken fuhren viele Autofahrer nach Gersthofen und lösten dort in Fahrtrichtung Osten einen Dauerstau aus, der sich durchs ganze Stadtgebiet erstreckte und dort auch den Verkehr in andere Richtungen massiv behinderte. Unfälle habe es aber nicht gegeben, versicherte Thomas Klingler, Pressesprecher der Polizeiinspektion Gersthofen.

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Gersthofer protestierten schon vor Jahrzehnten gegen die Belastungen, welche die Umleitungsstrecke für die Autobahn mit sich bringt. Geändert hat sich seitdem nichts, nur der Verkehr hat zugenommen. Den Autobahnknoten Augsburg West passieren inzwischen mehr als 100.000 Fahrzeuge am Tag, hinzu kommt der ständig wachsende Verkehr auf der B2. Die von der Blechlawine ausgehende Lärmbelastung ist nach Aussagen eines von der Stadt beauftragten Experten inzwischen so groß, dass durch einen Ausbau des schon vorhandenen Lärmschutzes keine Verbesserungen mehr zu erwarten sind.

Aufhorchen ließ vor wenigen Wochen ein Vorstoß des Gersthofer Bürgermeisters Michael Wörle. Er schlug zur Entlastung der Verkehrsachsen und seiner Stadt eine Gersthofer Ost-Umfahrung vor. Die „Wörle-Spange“ könnte von der B2 bei Langweid über Rehling und Mühlhausen zur Autobahnauffahrt Augsburg Ost führen und würde sich weitgehend am bestehenden Straßennetz orientieren. Konkrete Pläne stecken bislang nicht dahinter. Wörles Vorstoß löste bei Politikern im Wittelsbacher Land Proteste aus. (cf mit mells)

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