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03.12.2019

Lebensretter aus dem Stahlwerk

Unternehmen stellt seinen Rettungswagen zur Verfügung

Seit Anfang des Jahres unterstützen die Lech-Stahlwerke in Herbertshofen mit ihrem neuen Rettungswagen den öffentlichen Rettungsdienst, insbesondere wenn es um lebensbedrohliche Notfälle geht und kein anderes Rettungsmittel zeitnah zur Verfügung steht.

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Dabei arbeiten die Stahlwerker in der sogenannten „Vorab-Strategie“, das heißt, sie übernehmen die Erstversorgung und ergreifen lebensrettende Maßnahmen, bis die Kollegen des öffentlichen Rettungsdienstes eintreffen.

Die Zusammenarbeit begann, nachdem die Lech-Stahlwerke einen neuen Rettungswagen beschafft hatten. Im Zuge der Änderung des Funkrufnamens fragte die Integrierte Leitstelle an, ob die Werksärztliche Abteilung mit dem neuen Fahrzeug auch für Einsätze außerhalb des Werkgeländes zu Verfügung stünde.

Lebensretter aus dem Stahlwerk

Die Verantwortlichen bei LSW stimmten dieser Anfrage umgehend zu: „Die Anschaffung des neuen Rettungswagens sorgt nicht nur dafür, dass wir intern gut gerüstet sind, sondern bietet uns nun auch die Möglichkeit, der Bevölkerung im Umkreis des Werks schnelle Hilfe in Notsituationen zu leisten – wir freuen uns, damit einen weiteren Beitrag zum sozialen Engagement der Lech-Stahlwerke liefern zu können“, sagte Werksarzt Dr. Johannes Berger.

So konnte seit Jahresanfang bereits neun Notfallpatienten frühzeitig geholfen werden. Die Einsatzorte waren neben Herbertshofen und Meitingen auch Langweid, Biberbach und Kühlenthal.

Alarmiert wurde der Werksrettungswagen zu Notfällen wie Reanimation, Herzinfarkt, Schlaganfall, allergischer Reaktion sowie schweren Unfällen im Straßenverkehr und häuslichem Umfeld. In zwei der oben genannten Fälle musste der Werksrettungswagen auch den Transport ins Krankenhaus übernehmen. (AL)

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