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24.06.2017

Legendärer Räuber

Vortrag über den Bayerischen Hiasl

Der Kissinger Wildschütz Matthäus Klostermayr kam 1736 zur Welt und war in seiner Jugend Jagdgehilfe bei den Jesuiten auf Gut Mergenthau (Kissing, Landkreis Aichach-Friedberg). Seine Auflehnung gegen die sozialen Missstände und seine Respektlosigkeit gegenüber der Obrigkeit führte jedoch zum Verlust der Anstellung und zum Abdriften auf die schiefe Bahn. Nach geglückter Flucht vor dem Militär führte er ein unstetes Leben als Räuberhauptmann und Wilderer. Im Jahre 1771 wurde er schließlich verhaftet und in Dillingen hingerichtet.

Der Bayerische Hiasl gehört zu den berühmt-berüchtigten Räuber- und Wilderergestalten, die zwischen 1766 und 1771 das schwäbisch-bayerische Grenzland unsicher machten.

Unterhaltsam, aber auch wissenschaftlich fundiert, legt der Augsburger Wissenschaftler Prof. Dr. Klaus Wolf dem Publikum dar, wie es dazu kam, dass ein Räuber, Wilderer und Bandenführer zu solch einer legendenhaften Gestalt aufsteigen konnte. Der Abend wird musikalisch aufgelockert von Sigfried und Gisela Bradl. Das Musiker-Ehepaar präsentiert stimmiges Wilderer-Liedgut als harmonischen „HabererZwoagsang“. (AL)

Der Vortrag findet statt am Montag, 26. Juni, um 19.30 Uhr im Sitzungssaal des Landratsamtes.

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