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Merkel warnt: "Wir riskieren gerade alles, was wir in den letzten Monaten erreicht haben"

31.07.2010

Licht und Schatten

Licht und Schatten

Ohne spektakuläre Aktionen ist gestern im Landkreis die bayerische Klimawoche zu Ende gegangen. So ein richtiger Kracher wäre nicht schlecht gewesen, um den Menschen wieder einmal vor Augen zu führen, welchen Raubbau sie an Mutter Erde treiben.

Umweltschutz beginnt in den Kinderschuhen. Richtig ist der Ansatz, bereits bei den Kleinen das ökologische Gewissen zu wecken. Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr. In Kindergärten und Schulen wird viel getan. Wenn Eltern nicht mit gutem Beispiel vorangehen, dann müssen es die Kinder tun. "Papi, das gehört aber doch in den Biomüll!" So soll schon manches Kind seinem Ernährer ins Gewissen geredet haben.

Klimaschutz ist ein weites Feld. Er beginnt im Kleinen bei Müllvermeidung und Strom sparen, bei völlig unnötigen Autofahrten und unendlichem Wasserverbrauch.

Es geht auch eine Nummer größer. Vor der eigenen Haustüre wird es zur Nagelprobe, wenn ein neues Solarfeld angelegt oder (wie jetzt westlich von Meitingen) ein riesiges Windrad geplant wird.

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Solardächer, über den Strompreis stark subventioniert, sind der Renner. Speziell Landwirte (oder Energiebauern) haben diesen Geschäftszweig längst entdeckt. Schon sieht man Module nordseitig und in schattigen Lagen, die nur selten der Sonnenstrahl wärmt.

Das erinnert irgendwie an die Abwrackprämie, die uns ja als Umweltprämie verkauft wurde und bei der Millionen fahrtüchtiger Autos vernichtet wurden.

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