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31.10.2009

Logistikzentrum für mehr als acht Millionen Euro

Langweid-Foret War der Langweider Ortsteil Foret schon bisher ein beliebter Standort für diverse Speditionen, so macht er nun seinem Namen alle Ehre. Im neu ausgewiesenen Gewerbepark Foret wurde gestern Richtfest für eine über 6500 Quadratmeter große Logistikhalle gefeiert. Bauherr ist die Familie Schwaab, Mieter wird die Spedition Kühne + Nagel sein. Investiert wurden 8,5 Millionen Euro.

Es ist der schnelle Anschluss an die B 2 beziehungsweise die Autobahn, auch Eisenbahnschienen liegen vor der Tür - der Langweider Ortsteil Foret hat als Standort von Speditionen viele Vorteile. Die hoben auch die Redner beim Richtfest hervor, bei dem die Gäste bewiesen, dass auch in einer kahlen Halle die Stimmung ausgelassen sein kann. In nur vier Monaten wurde die große Halle für das Logistikzentrum hochgezogen, Anfang Januar sollen hier die ersten Lastwagen beladen werden. Unter der Ägide der Architekten Wunderle und Kögl ist hier in der südwestlichen Ecke des Gewerbeparks ein "grünes" Gebäude entstanden, wie Bauherr Karl Schwaab in seinen Grußworten erläuterte. "Dank der hochgradigen Wärmedämmung und der Pelletheizung können wir 43 bis 49 Prozent Energie einsparen." Weiter sei eine Photovoltaikanlage geplant, eine Brauchwasserzisterne soll ebenfalls beim Sparen helfen.

Bundeswehr hinterließ ein großes Treibstofflager

Seit mehr als 30 Jahren arbeiten die Speditionen Schwaab und Kühne + Nagel zusammen. Zweigniederlassungsleiter Gerhard Müller bedankte sich in seinen Grußworten bei der Familie Schwaab für die Partnerschaft. "Obwohl der Mieter bei einem Richtfest ja eigentlich nichts zu melden hat." Kühne + Nagel würde auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten nach vorne schauen, sagte er und zitierte ein chinesisches Sprichwort: "Wenn der Wind des Wandels weht, gibt es einige, die bauen Schutzmauern, andere Windmühlen."

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Sehr stolz und zufrieden zeigte sich auch Langweids Bürgermeister Jürgen Gilg. Er erinnerte daran, dass auf dem Gelände Foret früher die Bundeswehr stationiert war und dort ein großes Treibstofflager unterhielt. Um diese Hinterlassenschaften zu beseitigen, habe es länger gebraucht. "Deshalb bin ich auch so froh, dass der Bau hier nun so schnell vonstatten geht." Wenn die Halle Anfang Januar in Betrieb gehe, könne er endlich wieder besser schlafen. Er hoffe, dass das Logistikzentrum bald Nachbarn bekommt.

An die Investoren Schwaab gewandt, äußerte der Rathauschef dann die Hoffnung, dass die auch ein noch mal so großes Grundstück, das sich gleich anschließt, in ihren Besitz bringen. "Die Option darauf haben Sie sich ja bereits gesichert", so Gilg. Für den Landkreis Augsburg gratulierte der stellvertretende Landrat Johann Häusler dem Bauherrn, dem neuen Mieter, aber auch der Gemeinde Langweid: "Es war eine mutige Entscheidung, dieses Gelände zu erschließen." Aber nun zeige sich, dass durch den Gewerbepark der Standort wettbewerbsfähiger werde.

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