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Bildung

23.09.2019

Malen, trommeln oder am Buffet naschen

Bei der „Langen Nacht der Volkshochschule“ war ein Malplatz beim Kurs „Joy of Painting“ heiß begehrt.
Bild: Jutta Kaiser-Wiatrek

Bei der „Langen Nacht der Volkshochschule“ in Diedorf durfte ausprobiert werden

Trommeln, Theater oder Gitarrenmusik? Die Besucher der „Langen Nacht der Volkshochschule“ in Diedorf hatten die Qual der Wahl. Bis spät in die Nacht konnten sie verschiedene Kursangebote ausprobieren.

Dieses Herbstsemester ist ein besonderes für die Volkshochschulen, denn sie feiern ihren 100. Geburtstag. Auch wenn die Volkshochschule in Diedorf mit etwa 65 Jahren noch nicht ganz so alt ist, nahm die Leiterin des Regionalen Bildungszentrums in Diedorf – Vhs Augsburger Land, Anna Pinkernell, dies zum Anlass, die vielen Weiterbildungsangebote vorzustellen. Dies tat sie mit einem Mammutprogramm bei der „Langen Nacht“ in der Grund- und Mittelschule Diedorf.

Interessierte konnten bis spät in die Nacht hinein die Volkshochschule in all ihren Facetten kennenlernen, sich informieren und austauschen. Begeistert wurde die musikalische Eröffnung des Gitarrenkurses unter Leitung von Karl Huber aufgenommen. Noch eins drauf setzten Tina Schüssler und ihre „Kids for Kids-Kämpfer“. Währenddessen konnten bereits die ersten Kursangebote besucht werden. Die Dozenten stellten ihre Kurse und Workshops vor und gaben den Besuchern auch Gelegenheit, selbst auszuprobieren.

Auf großes Interesse stieß der Workshop „Airbrush“ unter Leitung von Sabine Habiger. Ohne Vorkenntnisse konnten Musikbegeisterte beim Angebot „Klang, Körper, Stimme“ zu Trommeln und anderen Instrumenten greifen und sich ausprobieren. In der Schulküche waren währenddessen Katja Wonhas und Ernestine Verdura mit einigen interessierten Frauen dabei, ein „wildes“ Buffet mit Feinem aus einheimischen Früchten und Kräutern zuzubereiten, das als „Leichtes Spätabend-Buffet“ zu später Stunde erfreute. Während das Figurentheater Die Prinzenbude das Stück „Midas hat Eselsohren“ in der Bibliothek zeigte und Karl Huber und seine Vhs-Band in der Kleinen Aula spielte, hatten sich viele Interessierte zum Workshop „Joy of Painting“ mit Dozentin Luzia Wyandet-Nemet eingefunden. Dieses Angebot schien schlichtweg der Renner des Abends zu sein. Die Staffeleien waren durchweg besetzt.

Zur Freude von Anna Pinkernell ergänzten einige Diedorfer Organisationen den Abend mit verschiedenen eigenen Aktionen und Angeboten. So gab es mitreißende Vorführungen von American Square Dance, eine Krimistunde, einen Kochkurs und ein Workshop mit VR-Brillen. Am Stand des Partnerschaftsvereins Diedorf-Bonchamp wurde Wein ausgeschenkt, und die Kunstschule Diedorf stellte Werke aus dem TalentCAMPus aus.

Mit einem eigenen Programm beteiligte sich auch die Sternwarte Diedorf an den Feierlichkeiten.

„Wir sind gut aufgestellt in der Erwachsenenbildung und sind bestens vernetzt mit der Schule und den Vereinen“, freute sich Bürgermeister Peter Högg über die Vhs-Erfolgsgeschichte, für die vor einigen Jahren in der Grund- und Mittelschule ein komplettes Klassenzimmer und ein Büro zur Verfügung gestellt wurden.

Pinkernell hat ihr Büro zwar unlängst in das Umweltzentrum in Kreppen verlegt, die Diedorfer Schule ist aber nach wie vor die Zentrale des Regionalen Bildungszentrums.

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