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Herbstmarkt

15.09.2014

Marktsonntag mit historischem Gerät

Diese historische Saftpresse wurde am gestrigen Marktsonntag in Dinkelscherben gezeigt. Damit hatte der Großvater von Arthur Ferber in den 1970er-Jahren für das ganze Dorf Apfelsaft gepresst.
Bild: Manuela Rauch

Dinkelscherben zeigte gestern Geschichtliches, Handwerk, Musik und ein Theaterstück

Neben Flohmarkt, Stockschießen und Bungeejumping für die Kinder ließen sich die Einzelhändler einiges einfallen, um die bummelnden Passanten beim Herbstmarkt in die Geschäfte zu locken. Im Finkls Hof gab es eine Vernissage mit Kuhbildern von Markus Mayer und handgefertigte Dirndln und Hüte der Friedbergerin Margit Hummel zu bewundern.

Die Designerin war heuer das erste Mal beim Marktsonntag dabei. Vor allem das besondere Ambiente im Finkls Hof hat sie begeistert. Ihre kunstvoll präsentierten Kreationen zogen jede Menge Blicke auf sich. „Man spürt die Wertschätzung der Menschen für das Selbstgemachte“, sagt sie. Mit Livemusik fand der Nachmittag einen gemütlichen Ausklang.

Die Besucher waren begeistert: „Elisabeth Heberle und ihr Mann schaffen es jedes Mal, richtig gute Musiker auf die Bühne zu holen“, so eine Besucherin. Zuvor hatte schon der Musikstammtisch für zünftige Stimmung gesorgt.

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Suchte manch einer seinen verloren gegangenen Nachwuchs, so fand er ihn mit großer Sicherheit beim RoadRunner-TruckModell-Team. Der Verein aus Friedberg, der sich auf ferngesteuerte Miniatur-Ausgaben von Traktoren und Lkw spezialisiert hat, sorgte mit einem riesigen Parcours für leuchtende Kinderaugen. Auch Luca steuerte seinen Sattelzug gekonnt über Brücken und kurvige Straßen.

Im Rathaussaal gab es zudem ein besonderes Highlight. Unter der Regie von Willibald Spatz wurde das Theaterstück „Wie Kaiser Maximilian Dinkelscherben entdeckte“ aufgeführt. Schon beim Festakt „500 Jahre Dinkelscherben“ ernteten die Tramödiens dafür viel Applaus. „Wir freuen uns, den Kaiser Maximilian noch einmal zu spielen“, so Willibald Spatz.

Geschichte zum Erleben gab es auch am Marktplatz. Hier hatte Arthur Ferber, Vorsitzender des Gartenbauvereins Dinkelscherben, die historische Saftpresse seiner Familie zur Verfügung aufgestellt. „Schon mein Großvater hat damit in den 70er-Jahren für das ganze Dorf Apfelsaft gepresst“, erklärte Ferber. Angetrieben von einem Verdampfer-Motor von 1936 schafft die jahrhundertealte Anlage mehr als 30 Liter Apfelsaft in zehn Minuten. So gab es reichlich Kostproben für die interessierten Besucher. „Garantiert ohne Chemie, mehr Bio geht nicht“, so Ferber. (aula)

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