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Allmannshofen

04.09.2019

Markus Stettberger will es in Allmannshofen wissen

Will Bürgermeister der Gemeinde Allmannshofen werden: Markus Stettberger.
Bild: Daniel Weigl

Der SGL-Betriebsratschef will in die Politik und strebt das Bürgermeisteramt in Allmannshofen an. Warum er keine Wahlversprechen geben will.

Nach 18 Jahren wird Manfred Brummer im kommenden Frühjahr sein Amt als Bürgermeister in Allmannshofen niederlegen. Ein Kandidat für seine Nachfolge steht bereits in den Startlöchern.

Markus Stettberger wird bei der Kommunalwahl am 15. März, seinen Hut in den Ring werfen. Seit 2014 sitzt der 47-Jährige im Gemeinderat und ist zudem zweiter Bürgermeister. „Die Entscheidung als Bürgermeister zu kandidieren ist in den letzten fünf Jahren gereift“, erklärt Stettberger.

Der hohen Verantwortung bewusst

Schon heute unterstützt Markus Stettberger beispielsweise Manfred Brummer im Vertretungsfall als Standesbeamter für die zahlreichen Trauungen im Ortsteil Holzen, betreut die Kirchberghalle und ist seit September personell verantwortlich für die Kita in Allmannshofen. „Somit konnte ich die vielfältigen Aufgaben sowie Herausforderungen im Alltag eines ehrenamtlichen Bürgermeisters kennen lernen und bin mir der hohen Verantwortung, die dieses Amt mit sich bringt, bewusst.“

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Verantwortung für andere Menschen zu übernehmen, ist der verheiratete Familienvater (vier Kinder) auch beruflich gewohnt. Seit 32 Jahren arbeitet er bei SGL Carbon in Meitingen und ist seit 2010 dort Betriebsratsvorsitzender. Schreckt ihn die Doppelbelastung im Falle seiner Wahl zum Gemeindechef?

Die zweitkleinste Gemeinde im Landkreis

Stettberger: „Es gibt nicht viele ehrenamtliche Bürgermeister aus der freien Wirtschaft, da die Vereinbarkeit von Beruf und Ehrenamt in dieser Branche nicht einfach ist. Dennoch wolle er es versuchen und weiter mit vollem Engagement auch für die Kollegen bei SGL dabei sein. Von konkreten Wahlversprechen als Bürgermeister sieht Markus Stettberger bewusst ab, denn Allmannshofen, mit rund 920 Einwohnern zweitkleinste Gemeinde im Landkreis, „stehe sehr gut da“.

Dennoch gibt es ein paar Themen, die dem möglichen Kandidaten (denn noch ist er nicht offiziell nominiert) der Wählervereinigung Allmannhofen am Herzen liegen. Dazu zählen die Förderung des Zusammenhalts im Ort und die Garantie der Lebensqualität für ältere Menschen in Allmannshofen zu garantieren. Er wolle, dass „wir auch in Zukunft unseren gemeinsamen Lebensmittelpunkt schätzen dürfen“, fasst der gebürtige Allmannshofer sein Versprechen an die gut 900 Einwohnern der nördlichsten Gemeinde im Landkreis Augsburg zusammen.

  • Die Nominierungsveranstaltung der Wählervereinigung Allmannshofen findet am 11. Oktober, um 19.30 Uhr, im Bürgerhaus statt.
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