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25.03.2015

Mehr Geld für Weiterbildung

Gersthofen will Kita-Qualitätsbonus

Zwar ist die Qualität der der Kindertagesstätten in Gersthofen nach einhelliger Meinung der Stadträte bereits Spitze – dennoch will der Sozial- und Ordnungsausschuss noch eins draufsatteln. Das soll mithilfe eines „Qualitätsbonus“ des Freistaats geschehen. Allerdings muss auch die Stadt selbst in die Tasche greifen.

Dieser Bonus soll nicht zuletzt in Fortbildungsmaßnahmen für die Erzieherinnen fließen, um damit die Qualität des Angebots noch weiter zu erhöhen. „Ein Qualitätsbonus wird – wie das Bayerische Sozial- und Familienministerium mitteilt – ab sofort vom Freistaat geleistet und beträgt derzeit 53,69 Euro“, erklärte Nadja Winklhofer von der Kindergartenverwaltung. Errechnet wurde dieser jährliche Betrag je Kind mit einer Buchungszeit von drei bis vier Stunden. „Das würde bei den aktuellen Buchungszeiten bedeuten, dass die Stadt Gersthofen bei 794 betreuten Kindern 42630 Euro einnehmen würde.“

Voraussetzung für diese staatliche Leistung ist allerdings, dass auch die Gemeinde ihren kommunalen Anteil, der an die freien Träger gezahlt werden muss, in der gleichen Höhe anpasst und die zusätzlichen Mittel zur Qualitätsverbesserung eingesetzt werden. Aktuell müsste die Stadt 9020 Euro für circa 168 Kinder an die freien Träger überweisen.

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Allerdings liegt laut Nadja Winklhofer keine Definition des Ministeriums darüber vor, wie diese Qualitätsverbesserung aussehen soll.

Einig waren sich die Ausschussmitglieder, dass die Stadt diese Förderung in Anspruch nehmen soll. Allerdings gab’s Kopfschütteln darüber, dass das Geld ohne Qualitätsdefinitionen fließen soll. „Wie soll das konkret aussehen?“, fragte Jürgen Schantin (W.I.R.). Nadja Winklhofer nannte als Möglichkeiten die Schaffung einer Springerstelle zum Ausgleich von Personalengpässen beispielsweise bei Krankheit oder „In-House-Seminare“ für das Personal. Auch Julia Romankiewicz-Döll (Pro Gersthofen) hielt das Ganze „für eine ziemlich unausgegorene Geschichte“. Eher pragmatisch sah das Ganze Ingrid Grägel (CSU): „Wenn’s noch Verbesserungen geben soll, dann müssen wir zulangen.“

Jürgen Schantin forderte, dass die Verwaltung dem Ausschuss später berichten soll, worin die Verbesserungen bestehen.

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