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Trotz steigender Infektionszahlen: Kliniken halten wenige Intensivbetten frei

06.07.2010

Mehr Gewinn trotz Krise

Die Vorstandsmitglieder Walter (links) und Wilhelm Knoll (rechts) sowie der Regionaldirektor des Genossenschaftsverbandes Bayern, Peter Ferner (Zweiter von rechts) ehrten bei der Raiffeisenbank Stauden für 25-jährige Tätigkeit im Aufsichtsrat Franz Vogg (Zweiter von links) und für 30-jährige Mitgliedschaft im Aufsichtsrat Peter Luible (Mitte). Foto: Melanie Steck
Bild: Melanie Steck

Fischach/Langenneufnach Mit ihrem auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Geschäftsmodell hat die Raiffeisenbank Stauden das vergangene Geschäftsjahr zufriedenstellend abgeschlossen. Vor allem ein gleichbleibendes Kreditwachstum habe dazu beigetragen, sagte der Vorsitzende Walter Knoll bei der Vertreterversammlung in Fischach. Im Vergleich zum Vorjahr allerdings sank die Bilanzsumme um 1,5 Prozentauf knapp 180 Millionen Euro. Doch Grund zur Sorge gab es nicht: Kreditausfälle gab es keine. Walter und Wilhelm Knoll, die Vorstände der Raiffeisenbank Stauden, präsentierten die Zahlen, mit denen sie sich hoch zufrieden zeigten. 149 Millionen Euro Einlagen verbuchte die Raiffeisenbank Stauden zum Jahresende 2009 - drei Millionen Euro weniger als Ende 2008. Das liege, so Wilhelm Knoll, hauptsächlich an der Auflösung von Termingeldern. Allerdings hatten die Kunden weitere 68 Millionen bei Verbundpartnern angelegt. Mit einem Eigenkapital von knapp 13 Millionen Euro konnte sich die Raiffeisenbank Stauden stets auf eine solide finanzielle Basis verlassenen, betonte Walter Knoll, sodass - anders als bei manchen Geschäftsbanken - keine staatlichen Hilfen nötig waren.

Dividende liegt bei fünf Prozent

Auch über den Reingewinn von gut 245 000 Euro freute sich Knoll. Im Vergleich zum Vorjahr (240 000 Euro) ist dieser leicht angestiegen. 46 231 Euro des Überschusses von 2009 werden verwendet, um eine Dividende von fünf Prozent auszuzahlen. 30 000 Euro fließen in gesetzliche Rücklagen. Die restlichen 168 232 Euro wird die Bank für andere Ergebnisrücklagen verwenden. Auch Aufsichtsratsvorsitzender Peter Luible lobte die Arbeit des vergangenen Jahres: "Wir sind mit dem Erreichten zufrieden und können positiv in die Zukunft blicken", sagte Luible, der letztmals den Bericht des Aufsichtsrates verlas. Nach 30 Jahren als ehrenamtlicher Aufsichtsrat schied er altersbedingt aus dem Gremium aus. Seit 1996 war Luible dort Vorsitzender. Dafür erhielt er als Anerkennung eine Ehrenurkunde. Auch Franz Vogg wurde für 25 Jahre im Aufsichtsrat geehrt. Luibles Nachfolger steht noch nicht fest. Den neuen Vorsitzenden des Rates wird in Kürze der Aufsichtsrat wählen. Die Zahl der Aufsichtsratsmitglieder wurde von zehn auf neun Personen reduziert. Neun Mitglieder seien ausreichend, betonte Walter Knoll, schließlich sehen die Vorgaben des Gesetzgebers nur drei Aufsichtsräte vor. Wiedergewählt wurden Anton Eser, Georg Reiter und Albert Weidl.

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