Workshop

14.02.2019

Mehr Platz für alle

Einwohner und Vereine von Westheim erörtern Details des Neubaus der SchuleGroße Gemeinschaftsräume schaffen künftig mehr Flexibilität für Mittags- und Nachmittagsbetreuung.
Bild: Marcus Merk

In Westheim treffen sich die Bürger, um über den Neubau von Schule, Feuerwehr und Turnhalle zu diskutieren. Sie haben einige Ideen

Was sollte beim Neubau der Grundschule mit Feuerwehrhaus und Turnhalle beachtet werden? Wie sieht es mit dem Verkehr aus? Was wünschen sich die Vereine? Diese Fragen erörterten in Westheim Bürger bei der „Zukunftswerkstatt“ der örtlichen CSU.

„Die Veranstaltung hat gezeigt, dass es sehr wichtig ist, die Bürger von Westheim früh über das Projekt zu informieren und in einem offenen Dialog Wünsche, Anregungen und Bedürfnisse entgegenzunehmen“, so der CSU-Ortsvorsitzende Axel Salzmann. Die Teilnehmer teilten sich in Gruppen auf und sammelten Ideen. Dabei diskutierten die Bürger auch darüber, wie sich der Bringverkehr der Eltern – die „Mama-Taxis“– , der Schulbus und die Ausrückwege der Feuerwehr gut in Einklang bringen lassen.

Die Gruppe, die sich dem Themenkomplex Schulneubau und Mittagsbetreuung gewidmet hat, sieht die Parkraumsituation in Zukunft kritisch und schlägt eine Vergrößerung der Bushaltestelle vor. Auch die Planung der Parkplätze an der Seite der Schule sollte gut überlegt sein. Gefordert wurde, eine öffentliche Veranstaltungsstätte mit einzuplanen.

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Die Bürger meinten, dass große Gemeinschaftsräume im neuen Schulgebäude die notwendige Flexibilität für die Mittags- und Nachmittagsbetreuung und gegebenenfalls auch für einen Hort schaffen würden.

Die Gruppe schaute sich die Machbarkeitsstudie des Architekturbüros Schuller an, die jedoch nur eine ganz grobe Skizze darstellt. Damit sollte zunächst die Frage geklärt werden, ob ein Neubau am bisherigen Standort überhaupt realisierbar ist. Einen Planungsentwurf für das ganze Großprojekt gibt es noch nicht. Ausdrücklich gelobt wurde aber die bereits angedachte großzügige Pausenhofgestaltung sowie die getrennte Eingangsgestaltung für Schule, Feuerwehr und Sporthalle.

Während der Bauzeit soll auf der Seitzwiese, die inzwischen der Stadt Neusäß gehört, eine Containerschule errichtet werden. Einige Bürger haben jedoch Bedenken hinsichtlich der Schulwegsicherheit an der viel befahrenen und engen Lohwaldstraße. Hier müsse dann auf jeden Fall Tempo 30 gelten.

Für die neue Sporthalle wurde bei der „Zukunftswerkstatt“ gefordert, dass die Belange der Sportvereine berücksichtigt werden. So wurde der Wunsch geäußert, dass geeignete Bedingungen für das sehr hohe Niveau der Tischtennisspieler, ausreichend Sitzgelegenheiten für Zuschauer (eventuell Tribüne) sowie Toiletten für das dritte Geschlecht geschaffen werden. Und vielleicht lasse sich ja ein Schulgarten auf dem begrünten Hallendach einrichten.

Den Vereinen ist wichtig, dass während der Übergangszeit bis zur Fertigstellung der neuen Sporthalle das bestehende Sportangebot so weit wie möglich erhalten bleibt. Dafür soll es eine gute Abstimmung mit den verbleibenden Hallenbetreibern und den Sportvereinen geben. Das Projekt soll nicht dazu führen, dass die Menschen während der Bauphase weniger Sport treiben. (AL, dav)

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