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Kommunalpolitik

29.05.2019

Mehr Trinkwasser für Nordendorf

Um die Versorgungssicherheit zu erhöhen, errichtet der Wasserzweckverband Donnsberggruppe östlich des bestehenden Hochbehälters in Blankenburg (links neben dem eingezäunten Gelände) einen zusätzlichen Trinkwasserspeicher mit einem Speichervolumen von 1150 Kubikmetern.
Bild: Josef Nittbaur

Weil die Bevölkerungszahl wächst, wird die Versorgung ausgebaut

Fast ausschließlich mit Themen rund ums Bauen beschäftigte sich der Nordendorfer Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung.

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Wie darf künftig im Altort gebaut werden? In einer Klausursitzung Mitte Mai hatte sich der Gemeinderat für die Aufstellung eines neuen Bebauungsplans entschieden. Über dessen mögliche Bestimmungen wurde in der jüngsten öffentlichen Gemeinderatssitzung nicht gesprochen, da die Vorschläge des Planungsbüros in der Klausursitzung nicht mit den Vorstellungen der Gemeinde übereinstimmten.

Nunmehr sollen in der kommenden Sitzung am 3. Juni konkrete Vorschläge diskutiert werden. Auch die Entscheidung über eine Ausweitung des Bebauungsplans Nr. 26 „Östlich der Augsburger Straße“ auf ein Grundstück, das jetzt als Grünfläche ausgewiesen ist, und die Aufstellung eines Rahmenplans für das Dorfgebiet westlich der Schmutter in Blankenburg wurden auf diese Sitzung vertagt.

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Für das Gebiet in Blankenburg, das im Rahmen des Hochwasserschutzes als Dorfgebiet ausgewiesen wurde, besteht grundsätzlich bereits Baurecht. Um „Wildwuchs einzudämmen“, könnte die Gemeinde einen Rahmenplan erstellen. Dieser hat zwar keine rechtlich bindende Wirkung, kann jedoch als Orientierung für die Beurteilung von Bauvorhaben dienen. Unter diesem Gesichtspunkt wurde eine Bauvoranfrage für die Errichtung zweier Wohnhäuser zunächst zurückgestellt.

Zugestimmt wurde dem Bauantrag des Wasserzweckverbandes auf Errichtung eines Trinkwasserspeichers als Erweiterung des Hochbehälters in Blankenburg. Nach den Vorgaben des Wasserwirtschaftsamtes sollte – auch im Hinblick auf gestiegene Einwohnerzahlen – ein Speichervolumen von 2000 Kubikmeter zur Verfügung stehen, derzeit sind es im kürzlich sanierten Hochbehälter nur 850 Kubikmeter. Um die Versorgungssicherheit zu erhöhen, soll nunmehr östlich des Wasserturms ein Edelstahltank mit einem Speichervolumen von 1150 Kubikmeter entstehen. Der Tank wird mit einem 7,20 Meter hohen Gebäude umbaut.

Erweiterung Schule und Kita: Bürgermeister Elmar Schöniger informierte, dass der Bau leicht in Verzug sei, aber insgesamt gut laufe. Die Bodenplatte konnte zwischenzeitlich betoniert werden.

Regenüberlaufbecken Blankenburg: Bei der Bearbeitung des Bauantrages gibt es noch Verzögerungen, sodass mit einem Baubeginn nicht vor Herbst zu rechnen ist. In nächster Zeit soll ein Termin mit den Anliegern und sonstigen Beteiligten anberaumt werden.

Archäologische Grabungen: Für archäologische Untersuchungen von etwa 500 Quadratmetern im Baugebiet „Östlich der Augsburger Straße“ hat die beauftragte Firma 35800 Euro in Rechnung gestellt. Gefunden wurde nichts.

Retentionsraumausgleich: Für das künftige Baugebiet „Westlich der Schule“ hat das Planungsbüro einen Retentionsraumausgleich von etwa 6600 Kubikmetern ermittelt. Die Ausgleichsflächen sollen durch Abgrabungen in Blankenburg und auf einem Grundstück westlich der Schmutter geschaffen werden.

Hochwasserschutz: Obwohl der Vertrag mit dem Wasserwirtschaftsamt bereits im letzten Jahr geschlossen wurde, wird auch heuer mit der Maßnahme nicht begonnen werden. Grund: Es stehen keine staatlichen Planungsmittel zur Verfügung. (nit)

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