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Bürgerversammlung

09.02.2012

Mehrzweckhalle mit Bühne und Kindertagesstätte

Die Computersimulation zeigt, wie die Mehrzweckhalle in Allmannshofen einmal aussehen soll. Architekt Klaus Kehrbaum erläuterte bei der Bürgerversammlung den aktuellen Stand der Planung.
Bild: Grafik: Architekt Klaus Kehrbaum

Architekt stellt aktuelle Pläne für den Neubau vor. Diskussion über den Winterdienst auf den Kreisstraßen

Allmannshofen Auf ein kleines Jubiläum konnte Bürgermeister Manfred Brummer bei der Bürgerversammlung in Allmannshofen verweisen: Zum zehnten Mal informierte er in seiner Eigenschaft als Gemeindeoberhaupt über die Projekte und die Finanzentwicklung des zurückliegenden Jahres.

Dabei stellte er heuer ein großes Projekt in den Mittelpunkt seiner Ausführungen, das in diesem und im nächsten Jahr verwirklicht wird. Auf dem ehemaligen Raiffeisengelände entstehen eine Mehrzweckhalle mit Bühne, ein Kindergarten mit Kinderkrippe sowie ein Bankschalterraum. Der Architekt Klaus Kehrbaum war in die Bürgerversammlung gekommen, um aus erster Hand die Pläne vorzustellen und über den derzeitigen Stand des „Projekt Kirchberg“ getauften Vorhabens zu informieren.

Mit Computersimulationen stellte er anschaulich dar, welche Möglichkeiten für Veranstaltungen, Feiern, Sport und Kultur die Halle den Allmannshofenern und ihren Gästen bieten wird. Die Architektur zeichne eine offene, freundliche Gestaltung aus, die Nutzungsmöglichkeiten seien auf die Bedürfnisse der Allmannshofener zugeschnitten.

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In diesem Zusammenhang erinnerte Kehrbaum an das Wochenendseminar mit Allmannshofener Bürgern, bei dem diese ihre Vorschläge und Anregungen in die Planung einbringen konnten. Eine dermaßen intensive und konstruktive Zusammenarbeit mit Gemeinde und Gemeindebürgern wie bei diesem Projekt habe er bisher selten erlebt, so Kehrbaum.

Brummer konnte angesichts dieses großen Vorhabens auf eine positive Haushaltslage verweisen, die er mit zwei Zahlen illustrierte: insgesamt nur 47 Euro habe die Gemeinde im vergangenen Jahr für Zinsen ausgegeben, mit rund einer Million Euro konnte dagegen eine sehr hohe Summe in Vermögenswerte investiert werden. Wie in den zurückliegenden Jahren war die Gemeinde auch 2011 schuldenfrei.

Neben dem „Projekt Kirchberg“ gab es im vergangenen Jahr noch einige andere Projekte. Brummer erwähnte dabei die Dorferneuerungsmaßnahme in Kloster Holzen, die Anschaffung eines Schleppers und die Errichtung eines eigenen Streusalzlagers. Auch der Breitbandausbau, die Aufstellung eines Flächennutzungsplans, Neuanschaffungen für die Feuerwehr, der Ausbau des Schützenheims und der Erwerb von Baugebietsflächen wurden von Brummer erwähnt.

In der abschließenden Diskussion beklagten mehrere Bürger die mangelhafte Räumung der Geh- und Radwege entlang der Kreisstraßen. Der verantwortliche Landkreis kümmere sich, so die Wortmeldungen, offensichtlich zu wenig um dieses Problem und lasse hier eine gefährliche Verkehrssituation entstehen. Bürgermeister Brummer versprach, sich für Abhilfe einzusetzen.

Er bedankte sich abschließend für den regen Besuch der Bürgerversammlung 2012. Das permanente Interesse bei Jung und Alt, bei neu hinzugezogenen und alteingesessenen Bürgern suche seinesgleichen.

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