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Fischach-Elmischwang

27.07.2010

Melodissimo in Hochform

Unterstützt von Petra Herbasch (rechts) setzten die beiden Melodissimo-Sängerinnen Michaela Gumpp (links) und Elisabeth Wörmann in Elmischwang Filmmusik auch in Darstellung um. Foto: Sonja Carlsson
Bild: Sonja Carlsson

Vor Überraschungen ist man bei den kulturellen Veranstaltungen im Schloss Elmischwang nicht sicher. So begeisterte bei der Nacht der Filmmusik nicht nur das Ensemble Melodissimo, sondern auch Heimleiter Volker Bertram. Wie?

Vor Überraschungen ist man bei den kulturellen Veranstaltungen im Schloss Elmischwang nicht sicher. So begeisterte bei der Nacht der Filmmusik nicht nur das Ensemble Melodissimo, sondern auch Heimleiter Volker Bertram. Da das Konzert nicht wie geplant im Freien stattfinden konnte, engagierte er kurzerhand seinen Bruder Hannes und Nicole Reinhardt für die Dekoration, die bis aus Thüringen kam.

Filmstreifen mit Charlie Chaplin, Dick und Doof, James Bond, Marilyn Monroe, Charles Bronson, Heinz Erhardt, Heinz Rühmann und anderen Filmgrößen zierten die Wände des voll besetzten Konzertsaals im Schloss Elmischwang.

Das Ensemble "Melodissimo" hatte am Samstag prominente Gäste: Die Sängerin Petra Herbasch und der Pianist Daniel Mark Eberhard sorgten zusammen mit dem beliebten Ensemble für ein hochkarätig besetztes Konzert. Elisabeth Wörmann sang das Solo "Roter Mohn" (M.Jary). Bernhard Büsch und seine Violine sind ein Teil von Melodissimo: Er brillierte mit seinem Solo "Der Duft von Lavendel" (N. Hess).

Melodissimo in Hochform

Ralf Peters erinnerte mit seinem hervorragend gespielten Akkordeon-Solo "Bei dir war es immer so schön" (T. Mackeben) an alte Zeiten. Die Titelmelodie von "Doktor Schiwago", das unvergessliche "Que será", damals gesungen von Doris Day, das mit einem starken Trompeteneinsatz von Martin Gumpp den Höhepunkt vor der Pause setzte, zog das Publikum dann gänzlich in den Bann der Filmmusik. "Moon River", zauberhaft vorgetragen von Elisabeth Wörmann, und die Miss-Marple-Melodie von Rod Goodwin weckten Erinnerungen an alte, bekannte und hervorragende Filme.

Gänsehaut pur bekam das Publikum beim Stück "Once Upon A Time In The West", aus dem Italo-Western "Spiel mir das Lied vom Tod" von Ennio Morricone. Die Sopranistin Michaela Gumpp trug das wortlose Stück mit ihrer großartigen Stimme vor - wie es im Film Charles Bronson ("Harmonika") mit seiner Mundharmonika getan hat. Dezent begleitet von Margot Obeser (Querflöte), Bernhard Büsch (Violine), Ralf Peters (Akkordeon), Franz Mayr-Musiol (Kontrabass) und dem Gast-Pianisten Daniel Mark Eberhard (Klavier) ging dieses Stück unter die Haut.

Schöne Stunden mit "fescher" Zugabe

Es waren schöne Stunden mit Superunterhaltung, keiner wollte gehen und keiner wollte die Musiker gehen lassen: Und so kamen die Künstler nicht um mehrere Zugaben herum. Der Song "Ich bin die fesche Lola" ließ die zwei Melodissimo-Sängerinnen zusammen mit Petra Herbasch und den Instrumental-Musikern zum Schluss noch ein Mal zur Hochform auflaufen. (soc)

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