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Neusäß

08.01.2020

Metin Bas wird beim TSV Neusäß zum Pizarro der Bezirksliga

Nach drei Jahren als Trainer war im Sommer Schluss für Metin Bas beim Kreisligisten SC Griesbeckerzell.
Bild: Sebastian Richly

Der 37-Jährige schnürt ab der Frühjahrsrunde wieder seine Fußballschuhe. Die Aufgabe, die auf ihn wartet, ist nicht leicht.

Nach drei Jahren als Trainer war im Sommer Schluss für Metin Bas beim Kreisligisten SC Griesbeckerzell. Seitdem pausierte der mittlerweile 37-Jährige. Das ist nun vorbei, denn ab der Frühjahrsrunde schnürt der Friedberger die Fußballschuhe für den Süd-Bezirksligisten TSV Neusäß. Dort agiert Bas aber als reiner Spieler: „Ich wollte die Verantwortung als Coach aktuell nicht. Dieser Druck lag jetzt viele Jahre auf mir, so kann ich mich endlich wieder aufs Spielen konzentrieren.“

In Zell coachte Bas in den vergangenen beiden Spielzeiten hauptsächlich von außen und sprang nur im Notfall ein – jetzt hat den Türken aber nochmals der Ehrgeiz gepackt: „Wenn Claudio Pizarro mit 41 Jahren noch Bundesliga spielen kann, dann schaffe ich auch noch die Bezirksliga. Man ist nur so alt, wie man sich fühlt. Und ich fühle mich fit.“ Nur auf der faulen Haut lag der 37-Jährige übrigens auch nicht: „Ich habe Sport gemacht. Sogar im Winter bin ich Laufen gegangen.“

Bas soll helfen, den Klassenerhalt noch zu schaffen

In Schwabens Fußballoberhaus kickte Bas übrigens zuletzt in der Saison 2015/16 – damals noch als Spielertrainer des FC Affing. Der Kontakt kam über Neusäß’ Sportlichen Leiter Günther Hausmann zustande: „Er hat mich angesprochen und ich konnte nicht ablehnen. Ich freue mich jetzt auf die neue Herausforderung.“ Bas soll beim Aufsteiger helfen, den Klassenerhalt noch zu schaffen. Aktuell beträgt der Rückstand auf den Relegationsplatz sieben Punkte. „Er hat die Cleverness vor dem Tor, die uns bisher gefehlt hat, nachdem mit Matthias Steger, Moritz Schiele und Emanuel Blenk die drei besten Torschützen der Aufstiegssaison nicht mehr dabei sind“, so Trainer Charly Pecher. Übrigens: Bas befindet sich in Neusäß in bester Gesellschaft. Co-Trainer Frank Lehrmann ist auch bereits 35.

Die Auszeit habe ihm gutgetan, doch ganz aufhören kann Bas noch nicht: „Die Pause war schon wichtig, gerade nach diesen drei intensiven Jahren in Zell, aber ich habe mein ganzes Leben lang Fußball gespielt, da kommt man nicht so einfach von los.“ (sry-/oli)

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