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Fischach

24.02.2020

Mit Mozart durch die Stauden

Hier beginnt bzw. endet der „Mozartweg - Barocke Blickwinkel“, eine Radtour zu 6 Stationen im westlichen Landkreis Augsburg, die über Langweid, Leitershofen, Anhausen und Kloster Oberschönenfeld in die Stauden bei Fischach führt. 
Foto: Helmut Weinl

Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Familienname Mozart im Jahr 1331 im Urkundenbuch des Klosters Oberschönenfeld. Es gibt aber noch mehr Verbindungen zu den Stauden.

Am Fuße der Wallfahrtskirche in Biberbach kann man eine historische Szene aus der Musikgeschichte als Schattentheater bewundern. Dargestellt ist der Wettstreit im Orgelspiel im Jahre 1766 zwischen dem damals 10-jährigen Wunderknaben Wolfgang Amadeus Mozart und dem fast gleichaltrigen hochbegabten Siegmund Bachmann, einem Enkel des Biberbacher Organisten.

Hier beginnt bzw. endet der „Mozartweg - Barocke Blickwinkel“, eine Radtour zu sechs Stationen im westlichen Landkreis Augsburg, die über Langweid, Leitershofen, Anhausen und Kloster Oberschönenfeld in die Stauden bei Fischach führt. Die Wurzeln der Familie Mozart liegen westlich von Augsburg.

Baumeister des Domkapitels Augsburg

In Fischach findet man das älteste noch bestehende Anwesen eines Mozart-Vorfahrens, ein einfaches Bauernhaus. Neben der Musik sind die Mozarts in Augsburg und der Region vor allem durch ihre Fähigkeiten als Baumeister bekannt. Hans Georg Mozart, geboren 1647 und ein Bruder des Urgroßvaters Wolfgang Amadeus Mozarts, war mit 40 Jahren der Baumeister des Domkapitels Augsburg.

Im Landkreis Augsburg war Hans Georg Mozart 1713 verantwortlich für den Neubau des Turms und des Umbaus der Hirblinger Pfarrkirche. In der Pfarrkirche St. Adelgundis in Anhausen errichtete er den Chor, den Turmoberbau und den Neubau des Langhauses. Am 6. November 1766 war Wolfgang Amadeus Mozart in Biberbach zu Gast bei einem Orgelwettstreit mit Joseph Sigmund Eugen Bachmann, ein schwäbischer Klosterkomponist.

Immer wieder zu Gast in Augsburg und der Region

Auf seinen verschiedenen Reisen durch Europa war Wolfgang Amadeus Mozart immer wieder zu Gast in Augsburg und der Region. Erstmals urkundlich erwähnt wurde ein Mozart im Jahr 1331 im Urkundenbuch des Klosters Oberschönenfeld. Im Gebiet des heutigen Landkreises Augsburg finden sich seit dem 15. Jahrhundert in mehr als 30 Dörfern über 600 Träger dieses Namens, weshalb die Region als „schwäbischer Mozartwinkel” bezeichnet wird. (hawe)

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