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Landkreis Augsburg

26.01.2019

Mit Sicherheit Schlittschuhlaufen

Nach einem Test durch Mitarbeiter der Neusässer Bauhofs ist jetzt auch die Eislauffläche bei Ottmarshausen für die Kufenflitzer freigegeben.

In der Region gibt es einige angelegte Eisflächen auf gefluteten Wiesen oder Grundstücken. Doch wie sieht es auf den Seen und Weihern aus?

Viele Menschen freuen sich über die anhaltende Kälte, die das Eislaufen auch auf Gewässern und künstlich angelegten Flächen möglich macht. In einigen Orten in der Region gibt es schon seit einigen Jahren die Möglichkeit, auf künstlich angelegten Flächen über das Eis zu gleiten.

Ein Überblick:

  • Heretsried Dort ist das Eislaufen seit einigen Tagen möglich. Die Jugendbeauftragte Ulrike Wiedemann prüft als erstes die 30 mal 15 Meter große Bahn. Die etwa 20 Zentimeter dicke Eisschicht wird vor allem von Kindern gerne angenommen. „Abends schalten wir dann unser Flutlicht ein. Dann kommen Jugendliche und spielen bis nachts um 24 Uhr Eishockey“, erklärt Wiedemann. Die Fläche wird seit etwa zehn Jahren bereitgestellt. Genutzt wird dafür das einzige Grundstück, das sich in der Nähe des Ortes befindet und das die Gemeinde besitzt. Wegen der lehmigen Erde eignet sich der Bereich perfekt für das Befüllen mit Wasser. Alle fünf bis sechs Jahre muss das Loch wieder neu ausgehoben werden, da alles mit der Zeit wieder in seinen ursprünglichen Zustand zurückgeht. Das Jahr über versickert das Wasser dann im Boden, und ein Schäfer, an den das Grundstück verpachtet ist, lässt seine Schafe dort weiden.
  • Neusäß Auch die Fläche zwischen Neusäß und Ottmarshausen ist wieder geflutet. Die Bewohner freuen sich darüber ganz besonders, da es in den vergangenen Jahren zu warm für den Wintersport war. Der Bauhof, der für die Umsetzung von städtischen Veranstaltungen und Sanierungs- und Unterhaltsmaßnahmen verantwortlich ist, betreut das Projekt und prüft anfangs, ob die Fläche sicher ist. „Dennoch ist das Betreten auf eigene Gefahr. Wobei bei einer so dünnen Schicht nicht allzu viel passieren kann“, meint Michaela Axtner von der Stadt Neusäß.
  • Nordendorf Dort überflutet die Gemeinde bereits seit gut zehn Jahren eine Wiese an der Schmutterbrücke am Bauhof. Die Fläche ist leider bis dato noch nicht befahrbar, da der Schnee in den letzten Tagen liegen geblieben ist und das Eis isoliert hat. Somit konnte es nicht gut durchgefrieren. „Wir brauchen jetzt einige Nächte, in denen die Temperatur unter minus zehn Grad fällt. Dann können wir die Fläche benutzen“, erklärt Elmar Schöniger, Bürgermeister von Nordendorf. Bis vor wenigen Tagen waren die Sportler noch begeistert, dass es dieses Jahr nicht mehr so viel geschneit hat. Die Idee für die künstlich angelegte Eisbahn kam daher, dass viele sportgegeisterte Nordendorfer nicht auf Baggerseen fahren konnten, da das einfach zu gefährlich ist. So entstand die Eisfläche am Bahnhof.
  • Meitingen Dort wurde der Mehrzweckplatz an der Robert-Bosch-Straße Mitte Dezember bereits zum vierten Mal von Thomas Köhle von der Gemeindeverwaltung mit Wasser gefüllt. Die entstandene Eisbahn wird bereits seit einigen Tagen genutzt. Da abends zeitweise Wasser nachgefüllt wird, damit die Sportler am nächsten Tag wieder eine ebene Fläche zur Verfügung haben, wird dringend darum gebeten, das Eis abends nicht mehr zu betreten. Die Anlage ist dann auch abgesperrt. Befahrbar ist die Fläche täglich von 8 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit.
  • Gablingen Die Eislauffläche zwischen den Fußballfeldern des SV Gablingen und der Tennisanlage kann seit Anfang der Woche wieder zum Schlittschuhlaufen genutzt werden. Die Fläche umrandet sogar eine Bande, und für die Abendstunden gibt es ein Flutlicht. Im Sommer wird die Fläche dann von Jugendlichen zum Streethockeyspielen genutzt. Karina Ruf, die Zweite Bürgermeisterin von Gablingen, erklärt: „Die Idee für die Anlage kam dem ehemaligen Jugendtreff, der anfangs mit Balken und einer Folie ein provisorisches Feld angelegt hat, da die Fläche das ganze Jahr über nicht genutzt wurde.“ Jetzt freuen sich Jung und Alt über das neue Freizeitangebot.
  • Seen und Weiher Der Vorsitzende der Kreiswasserwacht Martin Gschwilm warnt eindringlich davor, Seen und Weiher zu betreten. „Wir, die Polizei und die Feuerwehr geben nie Gewässer frei, da durch die Wasserpflanzen und die Strömung immer eine ungleichmäßige Eisschicht entsteht.“ Für ungetrübten Spaß sollte jeder Eislaufbegeisterte deshalb lieber professionell oder künstlich angelegte, geprüfte Bahnen besuchen.
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