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16.01.2019

Mit der CSU von Jamaika bis Europa

Hansjörg Durz

Bundestagsabgeordneter Durz erklärt, wie er sich die Politik seiner Partei vorstellt

Rund 160 Gäste, darunter die meisten regionalen Spitzenpolitiker der CSU sowie viele Kommunalpolitiker kamen ins Foyer der Stadthalle Neusäß zum Neujahrsempfang des des CSU-Bundeswahlkreises Augsburg-Land. Dort sprach der Bundestagsabgeordnete Hansjörg Durz.

„Hinter uns liegt ein Jahr tiefer, politischer Einschnitte“, sagte Durz und spannte einen Bogen von den gescheiterten Koalitionsverhandlungen für ein Jamaika-Bündnis im Bund bis hin zum anstehenden Ende der Ära Seehofer als CSU-Parteivorsitzender. Gleichzeitig seien populistische Bewegungen in allen westlichen Demokratien auf dem Vormarsch, die Volksparteien gerieten immer stärker unter Druck, so auch bei den jüngsten Landtagswahlen in Bayern und Hessen.

Die Flüchtlingskrise sei zwar ein wichtiger, aber nur einer von mehreren Gründen. „Wenn es einen gemeinsamen Nenner gibt, dann würde ich am ehesten ein Gefühl der Abwertung oder zumindest Ängste vor Entwertung herausdestillieren“, schlussfolgerte er. Bei den anstehenden Europawahlen müsse die CSU für ein selbstbewusstes, geeintes und demokratisches Europa eintreten und für die historische Chance zur Wahl Manfred Webers an die Spitze der EU-Kommission kämpfen. „Das beste Mittel zur Stabilisierung einer Volkspartei in Regierungsverantwortung ist schlicht gutes Regieren“, stellte Durz fest. Um verloren gegangenes Vertrauen zurückzugewinnen brauche es zudem Antworten auf zukünftige Herausforderungen. „Deutschland ist ein christliches Land – und mit genau dieser Werteorientierung wollen wir unsere Erfolgsgeschichte bei zukünftigen Herausforderungen fortschreiben.“

Auch erinnerte Durz daran, dass gerade das Augsburger Land als Wirtschaftsregion stark konjunkturabhängig sei. „Umso wichtiger sind langfristig gesicherte, hochqualifizierte Arbeitsplätze“, so Durz und erwähnte in diesem Zusammenhang die Uniklinik sowie die zukünftige Stationierung des A400M auf dem Lechfeld.

Durz betonte die tiefe Verwurzelung der Partei und dankte allen, die sich für Ämter und Mandate zur Verfügung stellen. Gerade in Zeiten, in denen die Menschen sich von der „großen Politik“ vermeintlich nicht vertreten fühlten, sei die kommunale Ebene umso wichtiger. Hier würden Tag für Tag Probleme konkret angegangen, gelöst und das Leben der Menschen verbessert. Er nannte Infrastrukturmaßnahmen wie die dritten Gleise zwischen Augsburg und Ulm sowie Augsburg und Donauwörth, die Fertigstellung der B300 zwischen Aichach und Dasing sowie Investitionen in die Schulen in beiden Landkreisen. (AL)

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