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Welden

03.01.2019

Mit einem Mon Chéri zu viel hinterm Steuer

Lediglich ein paar alkoholhaltige Pralinen zu viel will ein Autofahrer zu sich genommen haben. 
Bild: Marcus Merk (Symbolfoto)

Alkoholisierte Autofahrer werden im Augsburger Land von der Polizei kontrolliert und Blitzeis führt zu einigen Unfällen. Der aktuelle Polizeireport.

Nein, zu viel getrunken wollte dieser Autofahrer auf keinen Fall haben. Nur ein Bier und ein paar Mon Chéri habe er zu sich genommen haben, sagte ein 31-jähriger Autofahrer, den die Polizei am Mittwochabend in Reutern kontrollierte. Der Alkoholtest brachte allerdings nach Auskunft der Polizei ein ganz anderes Ergebnis ans Licht. Der Mann muss jetzt mit einer Anzeige rechnen.

Pralinen waren offenbar auch bei einem 55-jährigen Autofahrer in Altenmünster nicht der Grund, dass er die Vorfahrt missachtete und anschließend in Schlangenlinien weiterfuhr. Ohne einen Verkehrsunfall verursacht zu haben, hielt der Mann später an und Verkehrsteilnehmer verständigten die Polizei. Die Beamten kontrollierten daraufhin den 55-Jährigen und stellten bei einem Alkoholtest 1,78 Promille fest. Der Mann musste anschließend zur Blutentnahme. Sein Führerschein wurde sichergestellt, eine Strafanzeige folgt. 

Auf schneeglatter Fahrbahn und Blitzeis kam am Mittwochabend um 17.50 Uhr eine 18-jährige Autofahrerin auf der Staatsstraße zwischen Horgau und Adelsried kurz vor dem Kreisverkehr ins Rutschen und prallte gegen die Leitplanke. Die junge Frau blieb unverletzt. Es entstand laut Polizei ein Sachschaden in Höhe von etwa 6000 Euro.

Ebenfalls Blitzeis war am gleichen Tag der Grund für einen Unfall um 17.05 Uhr in 

Nordendorf.

Ein 60-jähriger wollte laut Polizei auf die  B2 in südlicher Richtung auffahren. Der Fahrer geriet mit dem Auto ins Rutschen und prallte in die Leitplanke. Es entstand ein Gesamtschaden von rund 3000 Euro.

In den Stauden wird offenbar gerne schnell gefahren: Das ist das Ergebnis einer Geschwindigkeitsmessung der Verkehrspolizeiinspektion Augsburg in den vergangenen Tagen. In den Landkreisen Augsburg und Aichach-Friedberg wurden zum Teil gravierende Verstöße festgestellt. An der Messstelle an der B 300 bei Ustersbach war die Beanstandungsquote besonders hoch. Von rund 250 gemessenen Fahrzeugen waren 28 zu schnell. Der traurige Spitzenreiter war ebenfalls auf der B 300 unterwegs: Ein Autofahrer aus dem Bereich Regensburg überschritt bei Kühbach im Landkreis Aichach-Friedberg die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 100 um 62 Stundenkilometer. Für ihn hat der Verstoß ein Bußgeld von 240 Euro, zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot zur Folge. (mcz)

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