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Neusäß

24.12.2020

Mit einem QR-Code in Neusäß zur Weihnachtsgeschichte

Die Hirten am Stall zeigt die Station am Haupteingang der Grundschule St. Ägidius auf dem interaktiven Krippenweg in Alt-Neusäß.
Bild: Andreas Lode

Plus Wie kann gerade bei Kindern ein Gefühl für Weihnachten aufkommen, wenn man kaum zusammen sein kann? Das geht in Neusäß mit QR-Code, Stift und Smartphone.

Auch ein Kindergottesdienst ist in diesem Jahr nicht in der Art möglich wie gewohnt. Drei Mütter aus dem Kindergottesdienstteam St. Ägidius, Barbara Fuchs, Daniela Kumpfmüller und Marion Blank-Rittel, hatten deshalb die Idee, einen Krippenweg im Freien zu gestalten. Es gibt Plakate, aber auch einen QR-Code. Wird er mit einem internetfähigen Smartphone gescannt, können aber auch Lieder und Texte gehört werden.

Sterne funkeln an der Station des interaktiven Krippenwegs am Seiteneingang der Grundschule St. Ägidius.
Bild: Andreas Lode

Seit Anfang November haben die drei Frauen an dem Weg gearbeitet, die Texte zusammengestellt, Plakate gemacht und Kleidung für die Krippenfiguren genäht. Doch nicht alles mussten sie allein machen: Die Kinder des Kindergartens St. Ägidius haben Schafe für die Station "die Hirten auf dem Feld" gebastelt und die Schüler der Grundschule bei St. Ägidius haben Sterne im Werkunterricht gefertigt und im Religionsunterricht ihre Bitten an Jesus aufgeschrieben. Am Ende wurden noch die Lieder vom JuKi-Chor St. Ägidius eingesungen und die Texte aufgenommen, damit auch alles über QR-Code angehört werden kann.

Auf einem Rundweg zu den Stationen in Neusäß

Der fertige Weg ist auch für die anderen Pfarreien in Neusäß gedacht. Der Weg richtet sich übrigens nicht nur an Kinder, sondern auch an Erwachsene. Der Rundweg beginnt an der Bücherei St. Ägidius und führt weiter zur Begegnungsstätte St. Ägidius, Haupteingang Grundschule bei St. Ägidius, Nebeneingang Grundschule bei St. Ägidius, Kapelle St. Ägidius und endet an der lebendigen Krippe in der Remboldstraße. Der Weg ist bis Mittwoch, 30. Dezember, begehbar.

Die Herbergssuche von Maria und Josef ist an der Station an der Begegnungsstätte St. Ägidius zu sehen.
Bild: Andreas Lode

Das Kindergottesdienstteam von St. Ägidius ist aber nicht die einzige Gruppe, die sich in diesem Jahr für diese Lösung entschieden hat. Auch am Kobel gibt es einen Krippenweg der Pfarrgemeinde, bei dem ein Spaziergang in der Natur mit den Stationen verbunden werden kann. Über mehrere Stationen verteilt kann die Weihnachtsgeschichte hautnah miterlebt werden, besonders für Familien mit Kindern. Plakate geben die nötigen Anleitungen für Lieder, Erzählfiguren, Bilder und Mit-mach-Aktionen, teilweise auch interaktiv über QR-Codes. Ein eigener Stift sollte dabei sein, ein internetfähiges Smartphone ist sinnvoll, aber nicht zwingend erforderlich.

Festes Schuhwerk für den Weg am Kobel in Westheim

Der mit festem Schuhwerk auch für Kinder leicht zu bewältigende Krippenweg beginnt in Westheim an der ersten Kreuzwegkapelle des Kobelkreuzwegs, leicht zu finden oberhalb des Grundstücks Dr.-Rost-Straße 27 in Verlängerung des Fußwegs vom Bahnhof Westheim zur Kobelkirche. Der Krippenweg führt dann über Stationen an den weiteren Kreuzwegkapellen auf den Kobel. Abgerundet werden kann der Krippenweg mit einem Besuch der festlich geschmückten Ganzjahreskrippe in der Kobelkirche St. Maria von Loreto. Auch dieser Weg ist bis zum 30. Dezember begehbar. (jah)

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