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Jahreskonzert

20.01.2015

Mit viel Freude am Musikmachen

Unter der musikalischen Leitung von Florian Helgemeir eröffnete die Jugendkapelle mit dem Stück „Movie Adventures“ das Jahreskonzert.
Bild: Peter Heider

Drei SGL-Kapellen zeigen ihr Können in der voll besetzten Turnhalle der Meitinger Mittelschule

Ein Ohrenschmaus war zu Beginn dieses neuen Jahres das traditionelle Jahreskonzert der SGL Werkskapelle in der voll besetzten Meitinger Mittelschulturnhalle. Dabei brachten neben der Werkskapelle auch die Jugendkapelle und das Vororchester unter der Moderation von Theres Kiss, Lucas Erhard, Anna-Lena Gail, Annika Sindl, Daniel Vidic und Vanessa Stuhler einen breiten Bogen zünftiger und konzertanter Blasmusik unter der musikalischen Leitung von Florian Helgemeir den Besuchern zu Gehör.

Den Auftakt machte die Jugendkapelle mit „Movie Adventures“ aus der Feder des US-amerikanischen Komponisten, Dirigenten und mehrfachen Oskar- und Grammy-Gewinners John Towner Williams, dem sich „Black Wolf Run“ von John Higgins anschloss.

Mit „Kleiner Tanz“ von Wolfgang Amadeus Mozart, „Czardas“ eine Komposition von Jacob de Haan, sowie „Mango Cha Cha“ von Franz Watz stellte sich das Vororchester dem Publikum vor, ehe am Ende des ersten Programmteils nochmals die Jugendkapelle mit Melodien aus „König der Löwen“ und dem „Marsch des belgischen Fallschirmspringers“ des Belgiers Pieter Leemans ihren zweiten Auftritt abrundete.

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Den zweiten Teil des Abends eröffnete die Werkskapelle mit der Ouvertüre „Lawrence von Arabien“, die die Geschichte eines britischen Offiziers erzählt. Dieser wurde auf die arabische Halbinsel entsendet, um die Entwicklung um den arabischen Führer Prinz Faisal zu beobachten. Weiter ging die musikalische Reise durch die Welt und durch die Geschichte. „Ivanhoe“ von Bert Appermont entführte die Zuhörer ins Mittelalter zu den Kreuzrittern. Die wahre Geschichte über Karen Blixen, die nach Afrika auswanderte, brachte der Klangkörper den Zuhörern mit einer Komposition aus „Jenseits von Afrika“ zu Gehör und fuhr anschließend mit dem Slawischen Tanz Nr. 8 von Antonin Dvorak im Programm fort.

Heftig beklatscht vom Publikum wurde der „St. Louis Blues“, ein klassischer Blues und einer der ersten Bluessongs, die als Popsong erfolgreich waren. Offiziell beendet wurde das Konzert mit „Spanish Fever“ von Jay Chattaway.

Und nachdem die Begeisterung über den gelungenen Abend bei den Zuhörern nicht nachlassen wollte, wurden sie noch mit zwei Zugaben belohnt. Zuerst spielten die Musiker der Werkskapelle die Polka „Prager Gassen“, und auf den Nachhauseweg wurden die begeistert klatschenden Blasmusikfreunde von allen drei Kapellen, etwa 80 Musikanten, mit dem Marsch „Schönes Prag“ begleitet.

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