Konzerte

12.04.2017

Mitten ins Herz

In Diedorf heißt es „Jubilate“ in der Herz-Mariä-Kirche

Mit einem Konzert bewegte das Blasorchester des Musikvereins Diedorf am Palmsonntag die Besucher in der Herz-Mariä-Kirche. Der Kirchenbau, der in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag feiert, ist in seinem Grundriss der schematischen Darstellung des menschlichen Herzens nachempfunden. Die Gemeinde hat allen Grund zu feiern.

Deshalb trug das Konzert den Titel „Jubilate“. Dieses Thema war die Verbindung aller Musikstücke, Kompositionen, Texte und Gedanken. „Musik spiegelt das Leben in all seinen Facetten, Höhen und Tiefen, Freude und Trauer, Lieben und Leiden, Aufblühen und Vergehen, Jubeln und Klagen wider und kann so heilsam werden für ein jedes Leben“, so Elisabeth Wiedemann, die meditative Worte zwischen den Musikstücken sprach.

Mit der Choralfantasie „Wach auf, mein Herz, und singe“ von Christian Sprenger eröffnete das Diedorfer Orchester unter dem Dirigenten Georg Miller das Konzert im Jubiläumsjahr. Vom ersten Ton an gelang es Georg Miller, die Musiker und Zuhörer in den Bann der Musik zu ziehen.

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Mächtige Klänge, leise und zarte Melodien, kämpferische Paukenschläge und mystische gregorianische Psalmgesänge ertönten bei den folgenden Kompositionen „Jubliate“ von Jacob de Haan und Patrick Doyles „Henry V.“.

Stille breitete sich aus, als das Orchester einfühlsam und mit großer Hingabe das „Klagelied“ von James Barnes erklingen ließ, das der Komponist einem treuen Freund widmete, der plötzlich und unerwartet aus dem Leben schied. Nichts kann Menschen trennen, wenn sie doch so viel verbindet – gerade in und mit Musik, so lautet die Botschaft des Stückes.

Während die Sonne durch die bunten Glasfenster unterschiedlichste farbige Variationen an die Wände malte und die Klangfarben der Musik die Herzen der Zuhörer eroberte, ertönte das mächtige und imposante Werk „Praise Jerusalem“ von Alfred Reed. Seinem Werk liegt ein armenisches Osterlied aus dem 7. Jahrhundert zugrunde.

Mit den Werken „Festive Hymn“ von Johan de Meij und „Terra Mystica“ von Thomas Doss gelang Georg Miller eine beeindruckende musikalische Interpretation. Mit überwältigendem Applaus bedankten sich die Besucher und Pfarrer Hans Fischer für die musikalische Leistung. (AL)

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