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Stadtbergen

20.07.2010

Modernes Umfeld für Kinder und Senioren entsteht

Eine Unterschrift, die die Zusammenarbeit der Stadt Stadtbergen und der Arbeiterwohlfahrt (AWO) beim Bau von zwei Kinderkrippen regelt, leisteten AWO-Geschäftsführer Eberhard Gulde (links) und Bürgermeister Ludwig Fink. Foto: Marcus Merk
Bild: Marcus Merk

Ein altes Gebäude macht Platz für eine moderne Multifunktionseinrichtung: Die Seniorenbegegnungsstätte in Stadtbergen wird abgerissen. Dafür baut die Arbeiterwohlfahrt (AWO) Stadtbergen gemeinsam mit der Stadt Stadtbergen ein neues, nach modernen Gesichtspunkten ausgelegtes Gebäude. Bürgermeister Dr. Ludwig Fink und der Vorstandsvorsitzende des schwäbischen AWO-Bezirksverbandes Eberhard Gulde unterschrieben einen Vertrag, der die Finanzierung und den Betrieb einer Kinderkrippe mit zwei Gruppen regelt. Von Gerald Lindner

Stadtbergen Ein altes Gebäude macht Platz für eine moderne Multifunktionseinrichtung: Die Seniorenbegegnungsstätte in Stadtbergen wird abgerissen. Dafür baut die Arbeiterwohlfahrt ( AWO) Stadtbergen gemeinsam mit der Stadt Stadtbergen ein neues, nach modernen Gesichtspunkten ausgelegtes Gebäude. Bürgermeister Dr. Ludwig Fink und der Vorstandsvorsitzende des schwäbischen AWO-Bezirksverbandes Eberhard Gulde unterschrieben einen Vertrag, der die Finanzierung und den Betrieb einer Kinderkrippe mit zwei Gruppen regelt.

Die Krippenräume werden im Erdgeschoss des Neubaus auf dem AWO-Grundstück Goethestraße 12 unmittelbar am Sitz des Bezirksverbands errichtet. Bauherrin ist die Arbeiterwohlfahrt. "Die Räume im Obergeschoss dienen hauptsächlich dem Haus der Familie unter anderem mit Büros und Besprechungszimmern sowie dem ehrenamtlichen Bereich", erklärte Eberhard Gulde. "Hier wird auch die Tätigkeit der Seniorenbegegnungsstätte fortgeführt." Daher sei der Neubau auch barrierefrei ausgelegt.

Senioren, die nicht mehr so gut zu Fuß sind, gelangen über einen Aufzug nach oben. Außerdem wird eine Verbindung gebaut, die zum Altbau des Hauses der Familie führt, dessen Räume noch weiter genutzt werden.

Modernes Umfeld für Kinder und Senioren entsteht

Das Gesamtgebäude kostet knapp 1,9 Millionen Euro. Davon entfallen 810 000 Euro auf die Kinderkrippe. "Wir sind erfreut, dass die AWO die Trägerschaft der zwei Krippengruppen mit insgesamt 24 Plätzen übernimmt. Die Stadt finanziert diese Trägerschaft zu 90 Prozent", so Ludwig Fink. Hauptamtsleiter Stephan Hauke sprach die Hoffnung aus, dass 80 bis 90 Prozent der Baukosten als Zuschuss vom Staat fließen werden.

Auch für den Betrieb der Krippe gibt's staatliches Geld, die Kommune muss dann den gleichen Anteil übernehmen. Weiter zahlt Stadtbergen bis zu 90 Prozent eines eventuell verbleibenden Betriebskostendefizits.

Ausreichend Platz im Außenbereich

Dass die kleinen Kinder künftig sehr gute Bedingungen vorfinden werden, dessen zeigte sich Eberhard Gulde sicher: "Das Grundstück gehört der AWO. Es gibt genügend geeignete Grundflächen, damit sich die Kinder auch im Außenbereich aufhalten können."

Wie der Vorstandsvorsitzende weiter erklärte, warte man täglich auf die Baugenehmigung durch das Landratsamt. Wenn alles glattgeht, soll der Rohbau bis Ende dieses Jahres fertig sein. "Die Eröffnung ist spätestens zum Beginn des neuen Kindergartenjahrs im September 2011 vorgesehen."

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