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Infrastruktur

06.08.2019

Monburger sind jetzt schneller im Netz unterwegs

Der kleine Heretsrieder Ortsteil bekommt Glasfaseranschlüsse. Ärger wegen Zigarettenautomat

Für den kleinen Ortsteil Monburg liegt der Förderbescheid für den Glasfaseranschluss vor. Der Gemeindeanteil für den Ausbau beträgt 19000 Euro. In dem Weiler leben nur gut zwei Dutzend Menschen. „Die Monburger sind auch Bürger unserer Gemeinde und sollen auch in den Genuss eines schnellen Internet-Anschlusses kommen“, sagte Bürgermeister Heinrich Jäckle in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Dem Neubaugebiet am Steinriesel II steht nach der jüngsten Sitzung des Gemeinderates Heretsried nichts mehr im Weg. Das Gremium beschloss für die Erschließungsplanung noch einmal, dass jeder Grundstückseigentümer nur über der Straßenoberkante entwässern darf. Für die Bauherren bedeutet das, dass sie verpflichtet sind, bei Duschen oder Toiletten im Kellergeschoss eine Hebeanlage einzubauen. Dies wird schriftlich festgehalten und allen Bauwerbern mitgeteilt. Regressansprüche an die Gemeinde sind somit bei eventuellen Rückstauproblemen nicht möglich.

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Die Ausschreibungen laufen derzeit und im Herbst soll laut Jäckle die Vergabe der Erschließungsarbeiten erfolgen. „Wenn die konkreten Angebote vorliegen, können wir den genauen Preis für die Grundstücke berechnen“, so der Rathauschef. Erst dann werden die Grundstücke verkauft. Die Gemeinde wolle mit dem Baugebiet nichts verdienen, aber natürlich auch keine Verluste einfahren, erklärte der Bürgermeister.

Für Lauterbrunn liegt die Abbruchgenehmigung für den Stadel an der alten Wirtschaft vor. Mit den Arbeiten soll Ende August begonnen werden. Das alte Wirtshaus bleibt stehen, bis das neue Bürgerhaus fertiggestellt ist. Jäckle berichtete, dass von Seiten der Kirche noch Vorschläge für die Platzgestaltung unterbreitet worden seien. Diese müssen nun noch mit dem Amt für ländliche Entwicklung besprochen werden.

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Bei einem Ortstermin im Kindergarten wurden die Kosten für eine Umgestaltung im Außenbereich genehmigt.

Im Kindergarten sowie im Rathaus gibt es seit Kurzem eine Transponderschließanlage. Diese funktioniere einwandfrei. Bürgermeister Jäckle betonte noch einmal die Vorteile. So sei jeder „Schlüssel“ flexibel programmierbar und auch nachvollziehbar, welcher Schlüssel sich wo Zutritt verschafft habe. Wenn jemand seinen Schlüssel verliere, würden einfach die Berechtigungen gelöscht und ein neuer Transponder könne vergleichsweise günstig wiederbeschafft werden.

Änderungen gibt es in der Asylbewerberunterkunft an der Augsburger Straße. Zukünftig werde es weniger Familien und dafür mehr Erwachsene als Bewohner geben.

An der Jugendhütte Lauterbrunn wurde ohne Genehmigung der Gemeinde ein Zigarettenautomat aufgebaut. Dieser muss auf Anordnung der Gemeinde wieder entfernt werden. „Wir werden diese Sucht nicht fördern“, so Bürgermeister Jäckle.

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