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Gessertshausen

15.05.2020

Museum in Oberschönenfeld öffnet mit einer tierischen Ausstellung

Die Sonderausstellung „Zum Fressen gern? Tiere und ihre Menschen“ geht auf Spurensuche und beleuchtet die unterschiedlichen Funktionen von Tieren in der Gesellschaft.
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Die Sonderausstellung „Zum Fressen gern? Tiere und ihre Menschen“ geht auf Spurensuche und beleuchtet die unterschiedlichen Funktionen von Tieren in der Gesellschaft.
Bild: Marcus Merk

Plus Die Museen öffnen ab dem 19. Mai wieder bei zunächst freiem Eintritt. Eine Sonderausstellung in Oberschönenfeld zeigt dabei allerhand Tierisches.

Wochenlang mussten aufgrund der Corona-Pandemie die Museen des Bezirks Schwaben geschlossen bleiben. Nun kommen alle Kulturliebhaber ab Dienstag, 19. Mai, wieder auf ihre Kosten – und das sogar vorübergehend kostenlos. Für die Ausstellungen im Museum Oberschönenfeld und im Museum KulturLand Ries wird auf Eintrittsgelder verzichtet. „Wir können wegen der geltenden Schutzmaßnahmen zwar noch nicht das komplette Programm bieten“, sagt Bezirkstagspräsident Martin Sailer. Dennoch solle das kulturelle Leben in Schwaben aufrechterhalten werden.

  • Oberschönenfeld Haustier, Nutztier, Leibspeise – Tiere begegnen einem überall: als Stubentiger oder Schnitzel. Die Sonderausstellung „Zum Fressen gern? Tiere und ihre Menschen“ geht auf Spurensuche und beleuchtet die unterschiedlichen Funktionen von Tieren in der Gesellschaft. Dabei hat sich die Sichtbarkeit von Tieren in den letzten 120 Jahren radikal verändert.

Während „Arbeitstiere“ wie Zugpferde und Fleischrinder nahezu aus dem öffentlichen Bewusstsein verschwunden sind, nehmen „Lieblingstiere“ einen Großteil der Freizeitwelt ein. Anhand ausgewählter Objekte aus der Sammlung sowie privater Leihgaben werden die Beziehungen zwischen Menschen und Tieren in historischen und gegenwärtigen Lebenswelten facettenreich präsentiert. Auch die Schwäbische Galerie präsentiert „Tiere!“ anhand ausgesuchter Kunstwerke von Hanne Kroll und Matthias Hirtreiter.

Die eindrucksvollen Fotografien von Helmut Partsch gewähren in Maihingen  in der Sonderausstellung "Die Welt der kleinen Wunder - Lebensraum Kleingewässer und Feuchtgebiete" einen Einblick in Lebensgemeinschaften, die dem Wasser angepasst und von diesem abhängig sind.
Bild: Helmut Partsch
  • KulturLand Ries in Maihingen Die eindrucksvollen Fotografien von Helmut Partsch gewähren in der Sonderausstellung „Die Welt der kleinen Wunder – Lebensraum Kleingewässer und Feuchtgebiete“ einen Einblick in Lebensgemeinschaften, die dem Wasser angepasst und von diesem abhängig sind: Kleingewässer und Feuchtgebiete sind wichtige Biotope in der Naturlandschaft. Für den Schutz der Tiere und Pflanzen arbeiten die Schutzgemeinschaft Wemdinger Ried und der Rieser Naturschutzverein mit großem Erfolg seit 50 Jahren. Die Bilder sind packende Naturdokumente, die das arttypische Erscheinungsbild und Verhalten zeigen, das knappe Texte schildern.
Die eindrucksvollen Fotografien von Helmut Partsch gewähren in Maihingen in der Sonderausstellung "Die Welt der kleinen Wunder - Lebensraum Kleingewässer und Feuchtgebiete" einen Einblick in Lebensgemeinschaften, die dem Wasser angepasst und von diesem abhängig sind.
Bild: Helmut Partsch
  • Hygiene-Vorkehrungen Jedes Haus hat eigene, umfangreiche Vorkehrungen getroffen, um den Infektionsschutz zu gewährleisten. Dazu gehören begrenzter Einlass, Abstandsregelung, Streckenführung und das Einhalten der maximalen Besucherzahl pro Gebäude. Interaktive Stationen können teilweise nur eingeschränkt bedient werden, beispielsweise nur mit Einmalhandschuhen. Großveranstaltungen wie beispielsweise der Töpfermarkt und das Museumsfest in Oberschönenfeld oder das Schnitterfest in Maihingen, sind zunächst bis 31. August abgesagt. Analog zu den örtlichen Einschränkungen sind Führungen, Ferienprogramme, museumspädagogische Angebote und Kurse vorerst nicht möglich.
Die Sonderausstellung „Zum Fressen gern? Tiere und ihre Menschen“ geht auf Spurensuche und beleuchtet die unterschiedlichen Funktionen von Tieren in der Gesellschaft.
Bild: Marcus Merk
  • Spendenbox Eine besondere Aktion haben sich auch die Museumsleiterinnen, Dr. Beate Spiegel und Dr. Ruth Kilian, einfallen lassen. Am Ende ihrer Ausstellungsrundgänge haben sie Spendenboxen aufgestellt: In Oberschönenfeld kommen die Spenden der Kartei der Not, dem Leserhilfswerk unserer Zeitung, zugute, in Maihingen dem rührigen Rieser Bauernmuseums- und Mühlenverein.
  • Geschlossen Das Museum Hammerschmiede und Stockerhof in Naichen bleibt aufgrund der engen Räumlichkeiten solange geschlossen, wie das Abstandsgebot gilt.

Aktuelle Informationen zur Öffnung der Ausstellungen des Bezirks Schwaben auch im Internet unter www.bezirk-schwaben.de/ausstellungen.

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