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Konzert

24.01.2020

Musikalische Antwort auf ein Echo

Ein beeindruckendes Konzert gaben die Stadtkapelle Gersthofen und die Sing- und Musikschule Gersthofen in der Klosterkirche Holzen. Rainer Schaller moderierte die Stunde.
Foto: Rosmarie Gumpp

Stadtkapelle Gersthofen und Sing- und Musikschule Gersthofen spielen in Holzen

„Nach dem großartigen Echo in den vergangenen Jahren begrüße ich Sie nun schon zum dritten Male in der Klosterkirche Holzen im Namen der Stadtkapelle Gersthofen und der Musik- und Singschule Gersthofen“, so Rainer Schaller, der Vorstand der Stadtkapelle Gersthofen. Das Konzert stand unter dem Motto „Die gute Nachricht“, denn es gebietet sich, in einer „stillen Stunde“ das Augenmerk auf gute Nachrichten zu legen.

Die Stadtkapelle unter der musikalischen Leitung von Markus Meyr-Lischka eröffnete das Konzert mit dem „Adagio“ des Barockkomponisten Tomaso Albinoni. Gemeinsam mit dem Erwachsenenchor erfreute sie mit dem vertonten Psalm 121 „Hebe deine Augen auf“ aus dem Oratorium „Elias“ von Felix Mendelsohn-Bartholdy.

„Lenas Song“ und „Gabriellas Song“ sind die zwei erfolgreichsten Lieder aus dem Soundtrack zum Film „Wie im Himmel“ von Stefan Nilsson. In seinem Blasorchester-Arrangement fängt der deutsche Komponist Thiemo Kraas die lebensbejahende Botschaft von „Lenas Song“ ein. Die Stadtkapelle und die Gesangssolistinnen Angie Hackenberg und Carmen Kraus entführten musikalisch in eine andere Welt und erhielten dafür kräftigen Applaus.

Klaus Weigele (Gitarre) und Dietmar Kaiser (Cajon) begleiteten den Chor der Sing- und Musikschule bei John Lennons „Imagine“. Das Bläserquintett der Stadtkapelle mit Vera Heinz (Horn), Lothar und Dominik Specht (Trompeten), Peter Dumler (Posaune) und Reinhard Kiendl (Tuba) brillierte mit „Amazing Grace“ von Luther Henderson und Walter Barnes.

Im Film „The Rose“ wurde 1979 das Leben von Janis Joplin verfilmt, einer der bekanntesten Künstlerinnen der Hippie-Ära, die bereits mit 27 Jahren durch Alkohol und Drogen starb. Amanda McBroom schrieb für den Film einen Song, in dem besonders einfühlsam versucht wird zu erklären, was Liebe eigentlich ist. Das Gesamtorchester und der Chor der Sing- und Musikschule spielte und sang mitreißend „The Rose“.

Die zahlreichen Besucher bedankten sich mit einem langen Applaus. Als Zugabe gab es „Music“ von John Miles, für Chor und Blasorchester arrangiert von Heinz Briegel. Rainer Schaller führte souverän moderierend durch das Programm. Wie in den Jahren zuvor geht je ein Drittel der Spenden an die Musik- und Singschule Gersthofen, die Stadtkapelle Gersthofen und an das Dominikus-Ringeisen-Werk.

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