1. Startseite
  2. Lokales (Augsburg Land)
  3. Musikverein Thierhaupten sorgt für reichlich Hörgenuss

Thierhaupten

08.01.2019

Musikverein Thierhaupten sorgt für reichlich Hörgenuss

Ein stimmungsvolles Konzert gab das Gesamtorchester des Musikvereins Thierhaupten unter der Leitung ihres Dirigenten Andreas Glatzmaier (rechts) in der weihnachtlich geschmückten Pfarrkirche St. Peter und Paul.

Dreikönigskonzert in St. Peter und Paul überzeugt mit bester Akustik. Dirigent Andreas Glatzmaier und seine 45 Musiker belohnen sich für die harte Probenarbeit.

„Hörgenuss satt“ bekamen die Gäste am Sonntag beim Dreikönigskonzert des Musikvereins Thierhaupten serviert. Einen nicht unbedeutenden Beitrag zu dem bleibenden Eindruck steuerte dabei die Akustik des Kirchenschiffs von Sankt Peter und Paul bei.

Lang anhaltender Applaus war für die Aktiven im Altarraum der Thierhauptener Pfarrkirche Sankt Peter und Paul am Dreikönigstag Lohn für einen starken Auftritt und die immerhin seit Anfang September währende Vorarbeit. Die zahlreichen Gäste erkannten damit nicht nur das soeben Gehörte, sondern eine ganze Reihe von Proben, anfangs einmal pro Woche, dann mit etwas erhöhter Schlagzahl, an.

Akustik des Kirchenraums ist unvergleichlich

Mit „A Christmas March“ von Phil Sparks und dem folkig angehauchten Choral „Good King Wenzeslav“ aus dem 16. Jahrhundert ließen sich Dirigent Andreas Glatzmaier und seine 45 Musiker gerne noch zu zwei ebenfalls hörenswerten Zugaben erweichen. Nach den einleitenden Worten des Gastgebers Pfarrer Werner Ehnle war sie sofort hör- und spürbar: die unvergleichliche Akustik des Kirchenraums, die der Musik den richtigen Ton und Nachhall verleiht. Das 75-minütige Programm drehte sich vorwiegend um England und begann mit „God Rest You Merry Gentlemen“, um dann über Schottland einmal um die ganze Erde zu führen. 

Deutlich konnten die Zuhörer die zuvor von Sprecherin Anja Gastl erwähnten Stationen von „In 80 Tagen um die Welt“ akustisch verfolgen. Ob Frankreich, Italien oder auch das ferne Indien, mit trompetenden Elefanten, alle Reisestationen waren sauber herausgearbeitet, und die Gäste waren mitten dabei, als es durch den Wilden Westen ging und die Eisenbahnreise durch die USA in New York endete. Sogar die abschließende Dampferfahrt gegen die Uhr zurück nach England war zu hören. Bei den weiteren Stücken blieb es bei einem einzigen Ausflug auf den Kontinent: „Polish Christmas Music“, eine Zusammenstellung weihnachtlicher Melodien aus unserem östlichen Nachbarland. „Gerne wieder“, war am Ende unter den auf einen Glühwein ins Musikheim eingeladenen Zuhörern Lohn für das Gehörte und darf zugleich als Ansporn für das Dreikönigskonzert 2020 verstanden sein. (ww)

Themen Folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Lesen Sie dazu auch
Copy%20of%20Neus%c3%a4%c3%9f_Theaterbrettl.tif
Neusäß

Theaterbrettl spielt auf neuer Bühne

WhatsappPromo.jpg

Alle News per WhatsApp

Die wichtigsten Nachrichten aus Augsburg, Schwaben
und Bayern ganz unkompliziert auf Ihr Smartphone.

Hier kostenlos anmelden