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Langweid

20.02.2021

Nach drei Spielen ist die Saison für TTC Langweid beendet

Abbruch! Nach nur drei Spielen ist für die Engländerin Charlotte Bardsley die Saison mit dem TTC Langweid schon wieder vorbei.
Bild: Marcus Merk (Archiv)

Plus Der Tischtennis-Verband beschließt den Abbruch. Wie man beim Zweitbundesligisten auf diese Nachricht reagiert.

Das Präsidium des Deutschen Tischtennis-Bundes hat beschlossen, den Mannschaftsspielbetrieb in den 2. und 3. Bundesligen sowie den Regional- und Oberligen der Damen und Herren der Spielzeit 2020/21 zum 16. Februar 2021 wegen der anhaltenden Corona-Pandemie abzubrechen.

Gründe für den Abbruch seien die Gesundheit der Aktiven und Offiziellen, die Planungssicherheit für die kommenden Saison, die Ungewissheit, wann mit Lockerungen zu rechnen ist und die teils unterschiedlichen Verfügbarkeiten von Hallen selbst nach einer Öffnung, so der DTTB. Es gibt weder eine Abschlusstabelle noch Auf- und Abstieg. Alle Mannschaften bleiben in ihren Liegen.

TTC Langweid: Überrascht und traurig

Beim TTC Langweid sei man trotz großem Verständnis für den gefassten Beschluss und seine nachvollziehbaren Gründe überrascht und natürlich auch traurig, so Geschäftsführerin Barbara Jungbauer. "Mit einem Abbruch unterhalb der 2. Bundesliga war zu rechnen. Was die 2. Liga angelangt, ist man allerdings davon ausgegangen, dass sich der DTTB eine Entscheidung noch bis Anfang März offenhält."

Allein schon, um den Aufstieg in die "ganz normal" weiterspielenden Oberhäuser sportlich zu klären, war angedacht, die angefangene Hinrunde an drei Blockspieltagen Ende April/Anfang Mai fertig zu spielen.

Nach drei Spielen ist für die Langweider Tischtennisspielerinnen die Saison schon wieder vorbei. Es wird einen Neustart geben.
Bild: Marcus Merk

Langweiderinnen haben gut trainiert

"Unsere jungen Spielerinnen wären richtig heiß darauf gewesen, wieder in den Wettkampf einzusteigen", sagt Jungbauer. Als Profisportler mit entsprechenden Trainingsstandorten in Bad Aibling und in ihren Heimatländern durften sie auch im Lockdown fleißig trainieren. Ein Privileg, das aber selbst in der Zweiten Liga längst nicht alle genießen – was auch ein Grund für den Abbruch war.

Zu viele Fragezeichen

"Grundsätzlich dürfte der entscheidende Grund für den Abbruchsbeschluss gewesen sein, dass weiterhin völlig offen ist, wann der Amateursport überhaupt wieder losgehen kann und wann dann auch tatsächlich die Hallen wieder öffnen", meint Jungbauer. In den bisherigen Verlautbarungen über Lockerungen war der Amateursport, zu dem als Kollektiv auch die 2. Tischtennis-Bundesligen zählt, leider kein Thema. Und selbst wenn Bund und Länder grünes Licht geben, ist das noch längst keine Garantie für eine tatsächliche Öffnung durch die meist kommunalen Hallenbetreiber. Diese Erfahrung hat man zumindest nach dem ersten Lockdown gemacht. Zusammen mit sich schnell ändernden Einreise- und Quarantänebestimmungen, zu befürchtenden Kollisionen mit internationalen Turnieren und vielen Unwägbarkeiten mehr waren das letztlich wohl zu viele Fragezeichen ...

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