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Nahverkehr

09.02.2015

Nächster Halt: „Seniorenpark Diedorf“

Über die neue Haltestelle „Diedorf Seniorenpark“ freuen sich nicht nur die Bewohner der Senioreneinrichtung, sondern auch (von rechts) Florian Rödel, Denis Zimmermann und Werner Frank.
Bild: Monika Hupka-Böttcher

An der Lindenstraße gibt es nun eine Haltestelle mit Wartehäuschen vom AVV

Ein zentrales Thema der Senioren im Seniorenpark Diedorf war seit Jahren eine zu Fuß gut erreichbare und nahe Bushaltestelle. Dieser Wunsch ist nun in Erfüllung gegangen: Mit der Einführung des AVV-Winterfahrplans gibt es an der Lindenstraße in Diedorf nur wenige Schritte entfernt vom Seniorenzentrum eine Bushaltestelle samt Wartehäuschen. Und die Haltestelle an der Ecke Pestalozzi-/Lindenstraße wird von den Bussen auch weiterhin angefahren.

Zentrales Thema im Wahlkampf 2014 war bei den Senioren immer wieder der Wunsch nach einer nahen Bushaltestelle für die Senioreneinrichtung. Ein vor Jahren diesbezüglich bei der Gemeinde Diedorf vorgebrachtes Anliegen konnte aber damals nicht realisiert werden, da der AVV als Hinderungsgrund das Fehlen eines Fußweges auf der gegenüberliegenden Straßenseite ins Feld führte.

Doch das Thema Bushaltestelle war damit nicht vom Tisch; besonders für gehbehinderte Bewohner war die Entfernung zur Haltestelle an der Ecke Pestalozzi-/Lindenstraße zu beschwerlich und darüber hinaus gab es kein Wartehäuschen, das Schutz vor Wind und Wetter bot. „Als im Juli 2014 noch immer keine Aktivitäten erkennbar waren, habe ich mich in meiner Eigenschaft als ehrenamtlich im Seniorenzentrum Diedorf Tätiger in Abstimmung mit der Heimleiterin Hannelore Britzlmair der Sache angenommen und wurde in der Gemeindeverwaltung vorstellig“, erzählt Werner Frank. Christoph Schwarzholz, Leiter des kommunalen Bürgerbüros, zeigte sofort ein offenes Ohr und informierte Bürgermeister Peter Högg, der sich ebenfalls dem Anliegen der Senioren gegenüber aufgeschlossen zeigte. Und auch der Bauausschuss beriet und befürwortete das Anliegen einstimmig, erinnert sich Frank.

Im September 2014 fand dann ein Ortstermin mit Vertretern der Gemeinde und des AVV statt mit dem Ergebnis, dass nicht die ursprünglich verfolgte Version der Verlegung der bisherigen Haltestelle, sondern die Einrichtung einer weiteren Haltestelle nahe des Zugangs zu der Wohnanlage geschaffen werden sollte.

Neues Baugebiet gleich mitversorgt

Die Lage nahe des Kreisverkehrs zum neuen Wohngebiet „westlich der Lindenstraße“ wurde auch deswegen bevorzugt, da sich hier beiderseits der Straße Gehwege befinden und mit der Haltestelle auch das neue Baugebiet mitversorgt werden kann. Die Bauarbeiten wurden unverzüglich aufgenommen, das Wartehäuschen rechtzeitig geliefert und aufgestellt. „An dieser Stelle soll ausdrücklich die absolut konstruktive Einstellung der Gemeindeverwaltung – insbesondere von Florian Rödel und Denis Zimmermann vom Bauamt sowie Christoph Schwarzholz – gewürdigt werden. Nicht zuletzt aber auch die Vertreter des AVV, die bei rechtzeitiger Ausführung der Bauarbeiten die Inbetriebnahme der Haltestelle noch zum Fahrplanwechsel im Dezember 2014 zusagten“, fasst Werner Frank zusammen.

Das sei insgesamt eine kleine Erfolgsgeschichte, die den Senioren die lange gewünschte Erleichterung bringe und als Beispiel diene, wie bei allseitigem guten Willen eine gute Sache unbürokratisch und zielstrebig auf den Weg gebracht werden könne, ist Frank überzeugt.

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