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Nahverkehr: Es ist zu wenig passiert

Nahverkehr: Es ist zu wenig passiert
Kommentar Von Christoph Frey
31.05.2019

Dass einer der größten Landkreise im „Autoland“ Bayern schlechte Noten beim Nahverkehrsangebot bekommt, ist nicht weiter verwunderlich.

Erst vor Kurzem hat die seit Jahrzehnten im Freistaat regierende CSU ihre Liebe zum Nahverkehr entdeckt und im Zweifel noch immer lieber eine neue Straße gebaut als ein Bahngleis erneuert. Bus und Bahn blieben zu oft auf der Strecke.

Dabei hat sich in den vergangenen Jahren schon etwas getan. Die Einführung des S-Bahn-ähnlichen Verkehrs war ein Meilenstein, der Beschluss zum Bau der Straßenbahn nach Königsbrunn für die Stadt ein Durchbruch, und mithilfe eines eigenen Programms, mit dem neue Buslinien getestet werden, haben Gemeinden und der Landkreis viele punktuelle Verbesserungen erreicht. Aber dem erklärten Ziel, der Umwelt zuliebe den Fahrgastanteil der Öffentlichen spürbar zu erhöhen, ist man nicht näher gekommen.

Für eine Wachstumsregion eher niedrig

Um gerade einmal 0,7 Prozent stieg die Zahl der Fahrgäste in Bus und Tram in Augsburg im vergangenen Jahr. Dieser Wert mag bundesweit okay sein, für eine Wachstumsregion wie die hiesige ist er eher niedrig. Zum Vergleich: Der Autobestand im Augsburger Land hat im gleichen Zeitraum um gut zwei Prozent zugelegt.

Den ausführlichen Artikel über den momentanen Stand lesen Sie hier: Schlechte Noten für den Nahverkehr im Augsburger Land

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