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Emersacker

26.03.2018

Neubaugebiet liegt vorerst auf Eis

Bis in Emersacker gebaut werden kann, wird es noch eine Weile dauern. (Symbolbild)
Bild: Marcus Merk

Der Grundstückseigentümer will mit dem Verkauf an Emersacker noch warten. In Krippe und Kindergarten geht es dagegen voran.

Eigentlich sollten im Frühjahr die Erschließungsarbeiten für das neue Baugebiet am Johannisfeld beginnen. Doch nun liegt das Neubaugebiet von Emersacker erst einmal auf Eis. Der Grund: Der Grundstückseigentümer will abwarten, ob die von der neuen Regierung in Berlin im Koalitionspapier angekündigten Steuervergünstigungen für den Verkauf von Bauland Vorteile für ihn bringen, erklärte Bürgermeister Michael Müller in der jüngsten Gemeinderatssitzung.

Es ist bereits alles vermessen und die Vorarbeiten für das Ausschreibungsverfahren für die Erschließung liefen. Doch das ist nun vorerst gestoppt. „Aktuell können wir das Grundstück nicht kaufen“, sagte Müller. „Die Ausschreibungen sind eingestellt.“ Die Gemeinderäte zeigten sich betroffen von dieser Nachricht. „Wie lange sollen wir da jetzt warten?“, fragte Gemeinderat Artur Wurm. Aber diese Frage konnte Bürgermeister Müller nicht beantworten. Für die neun Bauplätze hatte es Ende Februar schon 17 Bewerber gegeben.

Krippe ist fast fertig - jetzt geht es im Kindergarten weiter

Positiver gestalteten sich die Neuigkeiten zur Krippe. Die Schlussabrechnung ist erstellt. Noch fehlen einige maßangefertigte Möbel der Schreinerei. Der Betrieb ist dadurch jedoch nicht beeinträchtigt. Im Garderobenbereich soll noch ein Schallschutz und an den Türen ein Klemmschutz angebracht werden.

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Jetzt stehen umfangreiche Arbeiten im Kindergarten an. Die Baugenehmigung für den Neubau liegt inzwischen vor. Laut Bürgermeister Müller kann die Gemeinde mit Fördergeldern von gut einer Million Euro rechnen. Die Kostenschätzung für die Maßnahme liegt bei 1,7 Millionen Euro.

Müller berichtete außerdem von einer Sitzung, bei der ein Fachplaner verschiedene Heizsysteme für Kindergarten und Kloster vorgestellt hatte. Der Fokus im Gemeinderat liegt nun auf einer Erdgasheizung mit regenerativer Energie sowie Hybridbetrieb und einer Pelletsheizung.

Der Planer soll nun die Kosten für die beiden Heizsysteme gegenüberstellen. Wichtig sind den Räten dabei nicht nur die Herstellungskosten, sondern auch Betriebs- und Wartungskosten sowie mögliche Fördergelder.

Nicht so erfreulich waren in den letzten Wochen personelle Probleme im Kindergarten, die durch Beschäftigungsverbot von schwangerenen Mitarbeiterinnen und Erkrankungen entstanden sind. Müller lobte das Engagement der Eltern, die eingesprungen sind, um den Kindergartenbetrieb aufrechtzuerhalten. Eine Schließung der Einrichtung konnte so verhindert werden. Ab September gibt es in der Krippe noch vier freie Plätze. Der Kindergarten ist mit 52 Kindern voll belegt. Allen, die bisher schon in der Einrichtung betreut wurden, kann aber im nächsten Jahr ein Platz angeboten werden.

Kellerweg soll besser gegen Wasser geschützt werden

In der Sitzung ging es dann noch um den Kellerweg. Dort sollen drei kleine Überläufe, in denen sich Regenwasser sammeln kann, sowie ein Laubfanggitter erstellt werden. Dies soll so schnell wie möglich geschehen. Denn: „Der nächste Starkregen kommt bestimmt“, sagte Müller. Ergänzend könnte gegebenenfalls weiter oberhalb am Kellerweg ein Regenrückhaltebecken für Entlastung bei starkem Regen sorgen.

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