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Wohnen

09.11.2017

Neue Bauplätze in Adelsried

Die Gemeinde schafft Platz für Häuser und Wohnungen. Diskussionen gibt es um die Stellplätze

Einzel- und Doppelhäuser sowie zwei Mehrfamilienhäuser mit sechs und acht Wohneinheiten sollen im Neubaugebiet „Wölfle-Ost“ in Adelsried entstehen. Die Planung dafür geht voran. Der Gemeinderat stimmte jetzt der Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans einstimmig zu. In dem Baugebiet ist eine Fläche von 1,6 Hektar für etwa 21 Parzellen ausgewiesen, erklärte Gerd Sahlender vom Planungsbüro Arnold Consult. In der Abstimmung wurde der Vorschlag einer Bungalow-Bebauung abgelehnt. „Wir können uns nicht erlauben, so klein zu bauen“, sagte Stefan Kramer (FWG).

Kontroverse Diskussionen gab es hinsichtlich der Stellplatzsituation auf öffentlichen Verkehrswegen. Udo Rigorth ( SPD) meinte dazu: „Im öffentlichen Raum, also parken auf der Straße, sollte man verzichten. Die Leute sollen die Garagen benutzen.“ Herbert Kalkbrenner (FWG) sagte, dass bei den großen Wohneinheiten im Zentralbereich Stellplätze entstehen sollen. „Sonst gibt es Chaos.“ Für Bürgermeisterin Erna Stegherr-Haußmann (SPD) war es wichtig, auch für Besucher Parkmöglichkeiten zu schaffen. „Man muss den Leuten schon was bieten.“ Einige in der Sitzung anwesenden Bürger des Wölflewegs sahen eine Gefahr, dass das künftige Verkehrsaufkommen ganz erheblich zunehmen wird, und baten um verkehrsberuhigende Maßnahmen. Dabei wurde beispielsweise eine Einbahnstraße vorgeschlagen. Aber auch eine zusätzliche nördliche Anbindung des Neubaugebiets am Wölfleweg wäre denkbar.

Das waren weitere Themen der Sitzung:

Bereits im September hatte sich der Gemeinderat mit dem Thema „Elementarversicherung“ für den Kindergarten an der Laugna, das Rathaus und das Feuerwehrhaus gegen Hochwasser und Starkregen beschäftigt. Ein Angebot der Bayerischen Versicherungskammer lag damals schon vor. Auf Wunsch einiger Gemeinderatsmitglieder sollten jedoch noch weitere Angebote eingeholt werden. „Bei der Bayerischen Versicherungskammer sind wir gut aufgehoben“, erklärte Bürgermeisterin Erna Stegherr-Haußmann. Nach eingehender Beratung und Diskussion steht nun fest: Lediglich der Kindergarten soll versichert werden. Von der Mehrheit der Mitglieder des Gemeinderates nicht angenommen wurde hingegen der Vorschlag für eine Elementarversicherung für Rathaus und Feuerwehr.

Die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Zusmarshausen muss das Glockengeläut reparieren lassen. Der Antriebsmotor ist kaputt. Außerdem soll ein Wetterschutz angebracht werden. Dafür wurde nun einem Zuschuss in Höhe von 400 Euro zugestimmt. Einen Euro pro Einwohner führt die Gemeinde alljährlich an die Sozialstation Augsburger Land West ab. Das soll weiterhin gezahlt werden. Beide Zuschüsse werden nun im kommenden Haushaltsjahr berücksichtigt.

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